Chauvigny
{{Infobox Gemeinde in Frankreich|nomcommune=Chauvigny
|région=Poitou-Charentes
/'>département=Montmorillon
|canton=Chauvigny
|insee= 86070
|cp= 86300
|maire=Gérard Herbert
|mandat=2001-2008
/'>intercomm= Communauté de communes du Pays Chauvinois
|lon-deg=00|lon-min=38|lon-sec=51|lon=O
|lat-deg=46|lat-min=34|lat-sec=10|lat=N
|alt moy=
|alt mini=61
|alt maxi=149
|km²=95,82
|sans=7025
|date-sans=Département Vienne in der Region Poitou-Charentes; sie gehört zum Arrondissement Montmorillon und zum Kanton Chauvigny. Chauvigny liegt östlich von Poitiers an der Vienne.
Geschichte
Das lateinische Calviniacum bekommt aufgrund seiner Lage auf einem Felsen, der die Vienne beherrscht, große Bedeutung. Im 10. und 11. Jahrhundert bauen die Bischöfe_von_Poitiers hier eine Burg.
Während des Hundertjährigen_Kriegs wird der Ort 1346 vom Earl of Derby geplündert. 1372 werden die Engländer von Bertrand du Guesclin und Johann von Berry verjagt, 1412 fällt Chauvigny aber wieder in deren Hände der Engländer. 1562 besetzen die Hugenotten das Dorf, werden aber von den königlichen Truppen wieder vertrieben. Unter Gaspard_de_Coligny kehren sie 1569 im Vorabend der Schlacht von Moncontour zurück, wobei Burg, Stadt und die Kirche Saint-Pierre geplündert und niedergebrannt werden.
Während der Fronde besetzt Charles Chasteigner, marquis de La Roche-Posay, den Ort 1652, wird im gleichen Jahr aber vom Herzog von Roannes abgelöst. 1708 beauftragt das Parlement den Bischof von Poitiers sich um den in Ruinen liegenden Ort zu kümmern, bis zur Französischen_Revolution wird er jedoch zur "carrière publique", zum öffentlichen Steinbruch, aus dem die verbliebenen Einwohner sich bedienen. 1843 vertraut der Staat die Ruinen der Société des Antiquaires de l'Ouest an, der es gelingt, einiges davon zu retten.
Bevölkerungsentwicklung
*1962 : 6540
*1968 : 6653
*1975 : 6686
*1982 : 6565
*1990 : 6658
*1999 : 7025
ab 1962 nur Einwohner mit Erstwohnsitz
Sehenswürdigkeiten
* Die Burg Chauvigny
* Die Stiftskirche Saint-Pierre aus dem 11./12. Jahrhundert (siehe Burg Chauvigny)
* Die Kirche Notre-Dame (früher Saint-Just)
* Das Château d?Harcourt aus dem 13. und 15. Jahrhundert
* Der Donjon de Gouzon als Rest des Château de Gouzon mit der Espace d'Archéologie Industrielle.
* Das Maison des Templiers (Route de Châtellerault).
Städtepartnerschafen
Geisenheim, Deutschland
Banfora, Burkina Faso, seit 1973
Trino, Italien
Billericay, Großbritannien
Literatur
* Pol Jouteau: Chauvigny, les Chauvinois, 1933.
* Jacques Duguet: Petite histoire de Chauvigny, 2004.
Weblinks
• Website der Gemeinde
• Informations Office de Tourisme de Chauvigny
• Chauvigny auf der Website des Institut géographique national
• Chauvigny auf der Website des Insee
• Lokalisation von Chauvigny auf einer Frankreichkarte und Nachbargemeinden
• Luftaufnahmen von Chauvigny
• Straßenkarte von Chauvigny (Viamichelin)

