Charles Stross
thumb|250px|Charles_StrossCharles David George Stross (18. Oktober 1964 in Leeds) ist ein britischer Science-Fiction-Autor. Er lebt in Edinburgh.
Werk
Eschaton
*Singularity Sky, 2003
::Singularität, Heyne, 2005, ISBN 3-453-52016-5
::::Der Roman spielt vierhundert Jahre in einer Zukunft, in der die Menschheit durch ein mysteriöses Wesen namens Eschaton über viele Welten verstreut wurde. Dieses Ereignis stellt eine technologische Singularität dar und begründet so den Titel des Romans. Eine der so entstandenen Zivilisationen ? ein rückwärtsgewandter zentralistischer Staat im Stile des Englands des späten neunzehnten Jahrhunderts ? erlebt einen Kulturschock, als eine fortgeschrittene Zivilisation namens das Festival Telefone auf einem ihrer Planeten abwirft, die im Austausch gegen Geschichten Wünsche erfüllen.
*Iron Sunrise, 2004
::Supernova, Heyne, 2005, ISBN 3-453-52052-1
Die mysteriösen Fälle des Bob Howard (Bob Howard)
*Vol. 1: The Atrocity Archives, 2004
::Band 1: Dämonentor, Heyne, 2007, ISBN 3-453-52313-X
*Vol. 2: The Jennifer Morgue, 2006, ISBN 1-930846-45-2
Merchant Princes
*Vol. 1: The Family Trade, 2004, ISBN 0-7653-4821-7
*Vol. 2: The Hidden Family, 2005, ISBN 0-7653-1347-2
*Vol. 3: The Clan Corporate, 2006, ISBN 0-765-30930-0
Einzelromane
• Stross#Accelerando (Roman)/'>Accelerando], 2005
*Glasshouse, 2006, ISBN 0-441-01403-8
*Missile Gap, 2007, ISBN 1-59606-058-1
Non-Fiction
*Web Architect's Handbook, 1996, ISBN 0-201-87735-X
Collections
*Toast, 2004, ISBN 0-8095-1080-4
Kurzgeschichten
*"The Boys", 1987
*"In the Dream Time", 1988
*"Generation Gap", 1989
*"Yellow Snow", 1990
*"Something Sweet", mit Software-Agenten sowie Fortschritten in der Gentechnik, beschreibt er eine nahe Zukunft, in der sich von Jahrzehnt zu Jahrzehnt der gesamte wissenschaftliche Fortschritt beschleunigt, bis gegen Ende des 21. Jahrhunderts praktisch alle Himmelskörper des Sonnensystems in denkende Materie umgewandelt wurden, das so genannte ?Computronium?. Er spannt somit in einem einzigen Roman den Bogen von einer sehr realistischen Science-Fiction hin zu einer immer abstrakter werden kosmischen Zivilisation, die sich als Matroschka-Gehirn manifestiert.
Stross prägt in diesem Buch unter anderem den Begriff ?Exocortex? (?externer Cortex?) für die technische Erweiterung des menschlichen Gehirns im Rahmen zunehmender Vernetzung mit mehr oder weniger autonomer Hardware und Software, anfangs als Cyberbrille und ähnliche am Körper getragene Artefakte über Implantate bis hin zu digitalen, im Cyberspace lebenden, Kopien ehemals lebender Menschen, die ein eigenes Bewusstsein entwickeln.
Stross verarbeitet in Accelerando auch Ideen der Open-Source-Kultur. So verschenkt der Protagonist Manfred Macx Ideen an Geschäftsleute, die damit reich werden. Als Gegenleistung erhält er keine Bezahlung, sondern Gefälligkeiten zur Bestreitung seines Lebensunterhalts (Hotelaufenthalte, Flugreisen usw.). Das Buch selbst wurde von Stross neben gedruckten und verkäuflichen Exemplaren auch unter einer Creative-Commons-Lizenz (?by-nc-nd?) im Internet veröffentlicht, die die freie Vervielfältigung ohne Änderung des Inhalts erlaubt, sofern der Name des Autors genannt und die Kopie nicht kommerziell genutzt wird.
Accelerando gewann 2006 den Locus Award als bester Science-Fiction-Roman (Best SF Novel).
Weblinks
*
• Homepage von Charles Stross
Rezensionen
* Buchwurm.info:
*• Singularität
*• Supernova
*• Accelerando
* Phantastik-Couch.de:
*• Glasshouse

