Charles Péguy
Charles Pierre Péguy (7. Januar 1873 in Orléans; ? 5. September 1914] bei [[Villeroy) war ein französischer Schriftsteller.Péguy war der Sohn eines Handwerkers, der schon vor seiner Geburt starb. Er wuchs bei seiner Mutter und Großmutter auf und besuchte zuerst die Volksschule in Orléans, dann das dortige Gymnasium und schließlich das Lycée Lakanal in Sceaux. 1892/93 diente er als Einjährig-Freiwilliger in Orléans. 1894 wurde er an der École Normale Supérieure aufgenommen.
1895 wurde Péguy Mitglied der Sozialistischen_Partei. 1897 erscheint unter Pseudonym sein erstes Drama Jeanne d'Arc. 1898 fällt er durch die Abschlussprüfung der École Normale Supérieure. In der Folge gründet er mit Freunden in Paris die Buchhandlung Librairie Georges Bellais. In der Dreyfus-Affäre schließt er sich der von Emile Zola in J'accuse formulierten Kritik an. 1899 tritt er aus der Sozialistischen Partei wieder aus.
1906 wandte sich Péguy wieder dem Katholizismus zu. In der Folge werden in seinem Werk auch nationalistische Töne deutlicher. 1914 fiel Péguy in der Marneschlacht.
Werke
* Jeanne d'Arc. 1897
* Notre patrie. 1905
* Clio. Dialogue de l'histoire et de l'âme païenne. 1909
* Le mystère de la charité de Jeanne d'Arc. 1910
* Victor-Marie, Comte Hugo. Solvuntur objecta. 1910
* Notre jeunesse. 1910
* Le porche du mystère de la deuxième vertu. 1911
* Le mystère des Saints Innocents. 1912
* L'argent, L'argent suite. 1913
* Ève. 1913
Literatur
* Hella Tiedemann-Bartels: Verwaltete Tradition - Die Kritik Charles Péguys. Freiburg, München 1986
* Henri Guillemin: Charles Péguy. Paris 1981
* Ernst Robert Curtius: Charles Péguy. in: (ders.) Die literarischen Wegbereiter des neuen Frankreich. Potsdam 1918
Weblinks
• Centre Charles Péguy
• Qui est donc Charles Péguy?
• Lebenslauf Péguys - Auszug aus dem Biographischen-Bibliographischen KIRCHENLEXICON

