Seeregenpfeifer
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! Linnaeus, 1758
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Der Seeregenpfeifer (Charadrius alexandrinus) ist eine Vogelart aus der Familie der Regenpfeifer (Charadriidae).
Beschreibung
Ein ausgewachsener Seeregenpfeifer wird 15 bis 20 cm groß
und erreicht eine Flügelspannweite von 35 bis 45 cm.
Er wiegt 30 bis 55 g. Die mittellangen Beine sind dunkel
und der kurze Schnabel ist ebenso wie die Augen schwarz gefärbt.
Die Oberseite des Seeregenpfeifers ist braungrau
und die Unterseite ist weiß gefärbt. An den Seiten
des Halses sind dunkle Streifen zu sehen. Außerdem
hat der Seeregenpfeifer einen dunklen Augenstreif.
In der Sommerzeit sind der Scheitel und der Nacken
des Männchens rostbraun gefärbt. Erst im Flug
ist deutlich das weiße Flügelband zu erkennen.
Sein Ruf klingt in etwa wie "bip" oder "drip".
Lebensraum
Der Seeregenpfeifer lebt an Sand- und Kiesstränden des Mittelmeers, des Atlantiks, am Schwarzen_Meer, Kaspischen_Meer und der Nordsee. Im Binnenland ist der Seeregenpfeifer nur sehr selten zu beobachten. Von November bis März (Winterzeit) hat der Zugvogel sein Winterquartier vom Mittelmeerraum bis zum tropischen Afrika.
Ernährung
Auf dem Speiseplan des Seeregenpfeifer stehen Würmer, Schnecken, Insekten, Larven und Krebstiere.
Fortpflanzung
thumb|right|295px|typischer_Lebensraum_Wattenmeer
Der Seeregenpfeifer wird nach einem Lebensjahr geschlechtsreif.
Die Brutzeit erstreckt sich von Mai bis Juli.
Jedes Jahr kehren sie, wenn möglich, zum gleichen Nistplatz zurück,
um vielleicht mit demselben Partner einen relativ langen (5 bis 10 Minuten)
Liebesakt zu vollenden. Das Nest ist eine Mulde am Boden,
die mit Pflanzenteilen und anderen Materialien ausgelegt ist.
Das Weibchen legt in fünf Tagen drei Eier. Die Eier wiegen jeweils 10 g
und sind durch ihr Farbmuster gut getarnt.
Nach vier Wochen Brüten schlüpfen die Jungvögel
und beginnen sofort damit, das Gebiet zu erkunden.
Sollte Gefahr drohen, versuchen die Eltern das Tier anzugreifen
oder in eine falsche Richtung zu führen.
Bestand
Im internationalen Wattenmeer wurden 1991 nur 569 Brutpaare gezählt. Die IUCN beziffert die Gesamtpopulation (2002) aber auf 280.000 bis 460.000 Tiere und stuft die Art daher als ungefährdet ein.
Weblinks
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