Chaparral (Automarke)
Chaparral war ein Rennwagenprojekt des texanischen Rennfahrers und Konstrukteurs James Ellis (genannt "Jim") Hall. Der Name wurde von dem Vogel Wegekuckuck abgeleitet, der auch Road_Runner genannt wird.
Die technisch revulotionären Fahrzeuge zeichneten sich durch ihr niedriges Leergewicht und zum Teil durch riesige Spoiler (Heckflügel) aus, welche der Erhöhung des Anpressdrucks der Fahrzeuge dienen sollten. In dieser Hinsicht waren sie Vorreiter zahlreicher anderer Konstruktionen. Die Chaparral-Prototypen gewannen in den Vereinigten Staaten zahlreiche Pokale. Angetrieben wurden sie mit frisierten GM-Zweiventil-Saug-V-Achtzylindern mit vier bis acht Liter Hubraum und Leistungen zwischen 500 und 780 bhp. Beachtung verdient der Typ 2J, der anstelle von Spoiler zwei von einem Schneemobilmotor angetriebene Gebläse hatte, die die Luft unter dem Wagen ansaugten und somit für einen um 750 kp erhöhten Abtrieb sorgten ([http://www.mulsannescorner.com/chaparral2j-1.html Bild]).
Techische Daten
Daten laut Programmheften des ADAC-1000-km-RennensDem europäischen Publikum wurden die Fahrzeuge weniger durch den Sieg von Phil Hill/Joakim Bonnier 1966 auf dem Nürburgring bekannt als durch die zahlreichen Miniaturmodelle dieser Rennwagen, die Ende der 1960er, Anfang der 1970er Jahre in jedem Spielwarengeschäft zu finden waren.
Als 1969 die Rennfahrer Graham Hill und Jochen Rindt beim großen Preis von Spanien verunglückten, weil die riesigen Heckflügel ihrer Rennwagen abbrachen, kam auch das Ende der Chaparral-Rennwagen.

