Krokodileisfische
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! Antarktis. Ihnen fehlen die Erythrozyten und somit das Hämoglobin, ihr Blut ist transparent. Damit das Blut nicht insgesamt zu zähflüssig wird, wird ihr Atemsauerstoff physikalisch im Blutplasma gebunden.
Damit verbunden ist jedoch eine geringere Transportkapazität des Blutes, so dass der Innendurchmesser der Blutgefäße, das Blutvolumen und das Herz stark vergrößert sind. In Verbindung mit einem höheren Blutdruck erreichen die Eisfische so eine größere Diffusionsgeschwindigkeit des Sauerstoffs aus dem Blut in das Körpergewebe. Des Weiteren wird angenommen, dass Eisfische die Möglichkeit haben, durch ihre sehr dünne, gefäßreiche Haut zu atmen.
Trotz dieser physiologischen "Tricks" beansprucht bei Eisfischen schon der Ruhezustand 63 Prozent ihrer Sauerstoffkapazität.
Die Bestände der Krokodileisfische in den antarktischen Gewässern sind durch die intensive Befischung in den 1970er Jahren stark zurück gegangen, allein 1978 wurden nach Angaben von Greenpeace 230.000 Tonnen der Tiere gefangen, die Bestände haben sich bislang nicht wieder erholt.
Sie fressen Krill, Ruderfußkrebse und andere Fische.
Die Arten in dieser Familie werden bis zu 60 cm lang und haben keine Schuppen. Die Laichzeit fällt in den antarktischen Herbst.
Fischereilich genutzte Arten
• (Champsocephalus gunnari Lönnberg, 1905)
*[[Scotia-See-Eisfisch] (Chaenocephalus aceratus (Lönnberg, 1906))
• Eisfisch] (Chaenodraco wilsoni Regan, 1914)
Weblinks
• FishBase
• auricher-wissenschaftstage.de

