Channel-Islands-Nationalpark
Der Channel-Islands-Nationalpark ist ein Channel_Islands befindet, einer Inselgruppe vor der Küste des südlichen Kaliforniens. Fünf der insgesamt acht Inseln gehören zum Nationalpark.
Der Park schließt eine Wasserfläche des Pazifiks von sechs Seemeilen rund um die Inseln ein. Die Hälfte der Gesamtfläche von 1009,10 Quadratkilometer liegt unter Wasser.
Vom Plankton bis zum Blauwal sind über 2000 Pflanzen und Tiere im Park beheimatet. Davon sind 145 Arten nur auf den Inseln zu finden und nirgendwo sonst auf der Erde, mit anderen Worten, sie sind endemisch.
Es befindet sich ein Besucherzentum in der Nähe von Vetura auf dem Festland und zwei weitere auf den Inseln Santa Barbara und Anacapa.
Geschichte
Bis ins frühe 20. Jahrhundert lebten Chumash-Indianer auf den Inseln. Die archeölogischen und kulturellen Funde reichen 10.000 Jahre zurück.
Der Insel-Graufuchs
Ein Beispiel einer nur auf den Kanalinseln vorkommenden Tierart ist der Insel-Graufuchs. Er lebt auf sechs der acht Kanalinseln und ist eine endemische Fuchsart, die vom Graufuchs abstammt. Aufgrund der hier eingetretenen Inselverzwergung zählt diese Art zu den kleinsten Füchsen der Welt und ist wenig größer als eine Hauskatze. Fünf der Inseln, auf denen er heimisch ist, gehören zu dem Nationalpark.
Der Insel-Graufuchs gilt als stark gefährdet und ist seit 2004 durch us-amerikanische Bundesgesetze geschützt. Zu seinem Populationsniedergang trugen eine Reihe von Faktoren bei, die alle in Folge von durch Menschen erzwungenen Habitatveränderungen eingetreten sind. Dazu gehört, dass Haustiere auf den Inseln verwilderten und die Nahrungsgrundlage der Füchse zerstörten, der hier heimische Weißkopfseeadler aufgrund der DDT-Belastung seit den 1960er Jahren stark zurückging und stattdessen sich hier der Steinadler ansiedelte, zu dessen Beutespektrum unter anderem auch der Insel-Graufuchs gehörte.
Inseln
* Santa Barbara
* Anacapa
* Santa Cruz
* Santa Rosa
* San Miguel
Siehe auch
Nationalparks in den USA
Weblinks
*
*
*

