Lee Chang-dong
Lee Chang-dong (1. April 1954 in Daegu, Südkorea) ist ein südkoreanischer Filmregisseur, Schriftsteller und Drehbuchautor.
Biographie
Lee studierte Koreanisch und Literatur an der Kyungpuk-Universität. Nach Abschluss des Studiums 1980 arbeitete er für kurze Zeit als Koreanisch-Lehrer an einem Gymnasium. Ab 1983 machte er sich einen Namen als Schriftsteller. Im Alter von über 40 Jahren wechselte er ins Filmgeschäft. Nach Erfahrungen am Theater, etablierte er sich mit den sozialkritischen Drehbüchern zu To the Starry Island (1993) und A Single Spark (1996), die beide von Park Kwang-su verfilmt wurden, in der koreanischen Filmszene.
Sein Regiedebüt veröffentlichte er 1997 mit Green Fish, der unerwartet erfolgreich bei Publikum und Kritikern war. Peppermint Candy (2000), sein zweiter Spielfilm, brachte ihm bereits Auszeichnungen bei Filmfestivals ein. Der internationale Durchbruch kam 2002 mit Oasis, das bei den Filmfestspielen_von_Venedig preisgekrönt wurde. Die Schauspieler Moon So-ri und Sol Kyung-gu erlangten durch ihre Mitarbeit an Peppermint Candy und Oasis Bekanntheit.
2003 wurde er zum Kulturminister von Südkorea, legte dieses Amt allerdings bereits im Juni 2004 wieder ab. 2007 ist er mit seinem Film Secret Sunshine im Wettbewerb der 60._Filmfestspiele_von_Cannes vertreten.
Filmographie
Regisseur
* 1997: Green Fish (Chorok mulgogi)
* 2000: Peppermint Candy (Bakha satang)
* 2002: Oasis (Oasiseu)
* 2007: Secret Sunshine
Drehbuchautor
* 1993: To the Starry Island (Geu seome gago sipda)
* 1996: A Single Spark (Jeon Tae-il)
* 1997: Green Fish (Chorok mulkogi)
* 2000: Peppermint Candy (Bakha satang)
* 2002: Oasis (Oasiseu)
* 2007: Secret Sunshine
Weblinks
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• Interview bei ARTE

