Chalkanthit
Chalkanthit, in der chemischen_Zusammensetzung CuSO4 · 5 H2O und entwickelt meist krustige Überzüge oder faserige bzw. körnige Aggregate, selten auch kleine, prismatische bis tafelige Kristalle in Hell- bis dunkelblauer Farbe. Sehr selten sind auch grüne bis grünblaue Kristalle zu finden.
Chalkanthit bildet zusammen mit den Mineralen Jokokuit, Pentahydrit und Siderotil die Chalkanthit-Reihe.
Da Chalkanthit an der Luft dehydatisiert, sollte er möglichst unter Luftabschluss aufbewahrt werden, damit die Kristalle nicht zerfallen. Zuviel Wasser löst die Chalkanthitkristalle dagegen auf.
Etymologie und Geschichte
Der Name Chalkanthit ist eine Zusammensetzung der griechischen Worte chalkos für Kupfer und anthos für Blüte.
Bildung und Fundorte
Chalkanthit bildet sich durch Oxidation von Kupfer-Sulfiden, vor allem von Chalkopyrit, wobei es nur in ariden_Klimazonen stabil ist. Sehr oft lässt es sich im Alten_Mann verlassener Stollen finden.
Wichtige Fundorte sind unter anderem Bisbee, Arizona in den USA, Chuquicamata in Chile , Rio_Tinto in Spanien sowie die Minen Rammelsberg bei Goslar, Harz, und Herja (Herzsabanya) bei Baia Mare in Rumänien.
Verwendung als Rohstoff
Chalkanthit ist ein wichtiges Kupfererz.
Siehe auch
• der Minerale]
• von Mineralen]
Literatur
* Edition Dörfler: Mineralien Enzyklopädie, Nebel Verlag, ISBN 3-89555-076-0
* Paul Ramdohr, Hugo Strunz: Lehrbuch der Mineralogie (16. Aufl.), Ferdinand Enke Verlag (1978), ISBN 3-432-82986-8
Weblinks
*
• (Wiki)
*[http://webmineral.com/data/Chalcanthite.shtml Webmineral - Chalcanthite (engl.)
• MinDat - Chalcanthite (engl.)

