Goldglänzender Rosenkäfer
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! Linnaeus, 1761)
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Der Goldglänzende Rosenkäfer (auch Gemeiner Rosenkäfer) (Cetonia aurata), umgangssprachlich auch einfach Goldkäfer genannt, ist ein Käfer aus der Familie der Rosenkäfer (Cetoniidae).
In Deutschland gehört er zu den geschützten Käferarten und wurde zum Insekt des Jahres 2000 gewählt.
Der Käfer ist metallisch grün bis golden gefärbt mit weißen Sprenkeln und erreicht eine Körperlänge von 14 bis 20 Millimetern. Er ist in weiten Teilen Europas und Asiens, mit Ausnahme der höheren Berglagen, verbreitet. In seinem Lebensraum bevorzugt er vor allem die wärmebegünstigten Regionen des Südens, in denen er zahlreich zu beobachten ist. Seine Flugzeit reicht von April bis in den September. Eine Besonderheit stellt die Flugweise des Käfers dar: im Gegensatz zu fast allen anderen Käferarten hebt er seine Deckflügel während des Fluges nicht an - die häutigen Flügel darunter werden seitlich herausgeschoben.
Das Weibchen legt seine Eier in zerfallendem Holz von Baumstümpfen ab, manchmal auch in Komposthaufen oder Nester von Waldameisen. Die Larve ist dick und bogenförmig gekrümmt. Sie häutet sich zweimal. Bei einer Größe von 40 - 50 mm baut sie sich einen Kokon aus Holzstückchen, Erde und Sand, das mit einem Sekret verklebt wird, das am Hinterende ausgeschieden wird. In diesem Kokon findet die Verpuppung statt. Die Entwicklung dauert 2 - 3 Jahre.
Die Larven des Goldkäfers entwickeln sich in Baummulm, Humus, nicht selten auch in Kompost mit Pflanzenfresser-Kot.
Der Goldkäfer galt zusammen mit dem Roßkäfer in der germanischen Mythologie als Heiliges Tier und bewachte, ähnlich dem Drachen, Schätze.
Galerie
Image:Cetonia aurata4.jpg|C. aurata an Holunder
Image:DSCF0244.JPG|Rosenkäfer auf Kerbel
Image:Cetonia_aurata_Dipsacus.jpg|3 Rosenkäfer an Karde
Image:Cetonia Aurata 1.jpg|Rosenkäfer
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