Büffelzikade
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! Wissenschaftlicher_Name
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| class="taxo-name" | Stictocephala bisonia
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| class="Person" | Kopp & Yonke 1977
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Die Büffelzikade (Stictocephala bisonia Kopp & Yonke 1977, syn. Ceresa bubalus Fabricius 1794, engl.: Buffalo Treehopper), auch Büffelzirpe genannt, ist eine Buckelzikaden. Laut Stapfia 37 wird sie auch als Amerikanische Büffelzikade genauer bezeichnet.
Beschreibung
Die Büffelzikade erreicht eine Länge von sechs bis acht Millimetern, dabei hat sie einen auffälligen und charakteristischen Buckel, der sich in einem großen Kopf-Brust-Schild äußert. Die zwei Punktaugen auf der Stirn sind deutlich zu erkennen. Ihre Farbe ist ein leuchtendes Grün, der Halsschild weist seitlich zwei bräunliche Ecken auf und ist weiterhin in einen hintern Dorn ausgezogen und hat schmale helle Ränder.
Lebensweise
thumb|left|300px|Erstnachweis_einer_Büffelzikade_bei_Darmstadt,_25.VIII.2001
Die Büffelzikade lebt vor allem im Kulturland, besonders in Gärten, Hecken und an Gräben. Die erwachsenen Tiere (Imagines) ernähren sich vorwiegend von Leguminosen, (z.B. Luzerne) und anderen krautigen_Pflanzen wie z.B. die Kanadische Goldrute (Solidago canadensis) durch Anstechen und Aussaugen der Leitungsbahnen (Phloem).
Die Eier werden in Gruppen von fünf bis zwölf, meist sieben, in tiefen, halbmondförmig in die Rinde von Stämme oder Äste genagten Spalten abgelegt, die darüber liegenden Pflanzenteile können absterben. Für die Eiablage werden Schlehen, junge Obstbäume, Rosen, Himbeeren und Brombeeren bevorzugt, wo die Eier überwintern. Die geöffneten Stellen dienen den Larven im Frühjahr zum Saugen. An den aufgeschlitzten Stellen verursachen Wucherungen und ermöglichen das Eindringen von Krankheitskeimen. Die Eier können von der Schlupfwespe Polynema striaticorne (Familie: Mymaridae) parasitiert werden .
Die ursprünglich in Nordamerika beheimatete Büffelzikade wurde 1912 mit Obstedelreisern als Neozoon nach Ungarn eingeschleppt, es folgte die Ausbreitung in Südeuropa. Dann breitete sich die Art über Nord-Afrika, Kirgisistan und Kasachstan aus. Etwa 1960 wurde sie in Österreich erstmalig gesichtet. 1966 wurde sie erstmalig in Deutschland, am Isteiner Klotz bei Lörrach, nachgewiesen, 2003 bereits südlich von Frankfurt am Main und im Saarland, 2004 im Norden Frankfurts und 2005 im Main-Taunus-Kreis.
Literatur
* Siegfried Rietschel, Insekten - Käfer, Libellen und andere, BLV Verlagsgesellschaft, München, 2002, ISBN 3-405-16295-5
* Schriftenreihe des BMVEL "Angewandte Wissenschaft", Heft 498 "Bedrohung der biologischen Vielfalt durch invasive gebietsfremde Arten", (2003), 88-95 (Online-Version siehe Weblinks)
* W. V. Balduf, Observations on the buffalo tree-hopper Ceresa bubalus Fabr. (Membracidae, Homoptera) and the bionomics of an egg parasite, Polynema striaticorne Girault (Mymaridae, Hymenoptera). Annals of the Entomological Society of America, 1928, 21(3):419-435 (Online-Version siehe Weblinks)
* Dennis D. Kopp, Thomas R. Yonke: Taxonomic status of the buffalo treehopper and the name Ceresa bubalus. - Ann. Ent. Soc. Am. (1977) 70: 901-905
Weblinks
* http://www.genres.de/ANGEWISBEI498/DDD/498_08.pdf Online-Version des Artikels in der Schriftenreihe des BMVEL "Angewandte Wissenschaft", Heft 498 "Bedrohung der biologischen Vielfalt durch invasive gebietsfremde Arten", (2003), 88?95
* http://www.biodiv.at/chm/situation/aliens/situation.htm
• Online-Version W. V. Balduf, Observations on the buffalo tree-hopper Ceresa bubalus Fabr. (Membracidae, Homoptera) and the bionomics of an egg parasite, Polynema striaticorne Girault (Mymaridae, Hymenoptera). Annals of the Entomological Society of America, 1928, 21(3):419?435

