Cerentino
Cerentino ist eine Gemeinde im Bezirk_Vallemaggia des Kantons_Tessin in der Schweiz.
Geographie
Das Dorf befindet sich am Zusammenschluss des Val di Bosco und des Valle di Campo und liegt 25 km nordwestlich von Locarno. Die östliche Gemeindegrenze führt (meist Bächen entlang) vom Madone di Camedo (2'446 m ü.M.) über den Pizzo Sascola (2'057 m ü.M.) zum Pizzo Mezzodi (2'223 m ü.M.) in südlicher Richtung. Von dort führt sie nach einem kurzen Schwenker nach Westen in nordwestlicher Richtung bis zum Pizzo Bombögn (2'289 m ü.M.). Die Nordgrenze (zur Gemeinde Bosco/Gurin) verläuft dann in östlicher Richtung zum Pian Crosc (1'955 m ü.M.), dreht dort in nördliche Richtung hinüber zum Camino (2'489 m ü.M.). Der Rest der Gemeindegrenze führt entlang von Graten. Zuerst nach Nordosten zum Pizzo d'Orsalietta (2'476 m ü.M.), dann Richtung Südosten zurück über den Pizzo della Rossa (2'482 m ü.M.) und den Madonino (2'483 m ü.M.) zum Madone di Campo. Hauptbäche sind die Rovana und der Bosco , die südlich des Weilers Collinasca (761 m ü.M., 500 m östlich von Cerentino) zusammenfliessen. Alle elf Hauptsiedlungen liegen nördlich der Rovana. Allerdings sind von diesen nicht mehr alle bewohnt. Neben dem oben erwähnten Collinasca sind dies Cerentino (980 m ü.M.), Camanoi (1'136 m ü.M., 1 km nördlich von Cerentino), Corino (1'093 m ü.M., westlich von Camanoi), Casa dei Giün (1'080 m ü.M.), Corsopra(1'140 m ü.M., beide nordwestlich von Cerentino) sowie Pede delle Piode 954 m ü.M., 1 km südwestlich von Cerentino). Vom gesamten Gemeindeareal von 2016 ha sind 66,2 % von Wald und Gehölz und 27,6 % von unproduktiver Fläche (meist Gebirge) bedeckt. Daneben verbleiben bloss noch 4,3 % landwirtschaftliche Nutz- (meist Alpen) und 1,8 % Siedlungsfläche.
Bevölkerung
Bevölkerungsentwicklung
Seit Jahrhunderten wanderten Menschen aus Cerentino ab. Zuerst in andere europäische Länder (vor allem nach Italien und Holland), ab dem 19. Jahrhundert auch nach Kalifornien. Der Rückgang hielt bis 1990 an. Seither ist ein starkes Bevölkerungswachstum auszumachen (1990-2004: +46,8 %). Dennoch erreicht die Zahl der Bewohner nur knapp 10 % des ursprünglichen Bestands.
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