Prager Schule
Die sog. Prager Schule ist die dritte strukturalistische linguistische Schule (neben der amerikanischen taxonomischen und der Kopenhagener Schule).Grundlegend waren dabei die Forschungen von Ferdinand de Saussure. Dabei wird Sprache als ein System funktioneller formaler Elemente (Phoneme, Morpheme, Wörter, Phrasen, Sätze, Texte) zur Schaffung von Kommunikation verstanden (Funktionalismus).
Die Prager Schule begründete außerdem die Phonologie als linguistische Teildisziplin.
Führende Mitglieder des Prager Linguistenkreises waren die Russen Roman_Jakobson und Nikolai_Trubetzkoy und die Tschechen Vilém Mathesius und Bohuslav Havránek.
Seit den 1960er-Jahren wird von der "neuen" Prager Schule die Funktionale generative Beschreibung entwickelt.
Weblink
• www.praguelinguistics.org
Siehe auch
Allgemeine Linguistik - Literaturwissenschaft - Sprachwissenschaft - Sprache

