Centrum für internationale Migration und Entwicklung
Das Centrum für internationale Migration und Entwicklung (CIM) ist eine Arbeitsgemeinschaft aus der Zentralen_Auslands-_und_Fachvermittlung (ZAV)" der Bundesagentur für Arbeit (BA) und Deutsche_Gesellschaft_für_technische_Zusammenarbeit_GmbH (GTZ) mit Sitz in Frankfurt am Main.Es hat im wesentlichen die Aufgabe, Fach- und Führungskräfte in entwicklungspolitisch wichtige Arbeitsstellen in klassische Entwicklungsländer bzw. Transformationsländer Osteuropas zu vermitteln.
CIM bietet dabei zwei Programme an:
*das Programm Integrierte Fachkräfte (IF-Programm), das sich an deutsche und EU-Fach- und Führungskräfte richtet, die einen Einsatz im Rahmen der Entwicklungszusammenarbeit suchen,
*das Programm Rückkehrende Fachkräfte für ausländische Staatsangehörige, die von Deutschland aus in ihre Heimatländer zurückkehrern möchten, um einen Beitrag zur Entwicklung ihres Heimatlandes zu leisten.
In beiden Programmen bietet CIM den vermittelten Personen finanzielle Zuschüsse an. Diese Mittel werden vom Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) zur Verfügung gestellt.
Programm Integrierte Fachkräfte
Das Programm Integrierte Fachkräfte ermöglicht staatlichen und privaten Einrichtungen der Entwicklungsländer, der Staaten Mittel- und Osteuropas und der Nachfolgestaaten auf dem Gebiet der ehemaligen Sowjetunion, vorübergehende Personalengpässe durch eine zeitlich begrenzte Beschäftigung von Fachkräften zu überbrücken. Voraussetzung für die Vermittlung einer Integrierten Fachkraft ist, dass die Tätigkeit einen Beitrag zur Entwicklung des Partnerlandes leistet. Vermittelt werden Fachkräfte, die die deutsche Staatsangehörigkeit oder die eines anderen Mitgliedstaates der Europäischen_Union besitzen. Diese Fachkräfte werden grundsätzlich auf dem deutschen Arbeitsmarkt gewonnen und treten in ein Arbeitsverhältnis mit den einheimischen Arbeitsgebern, die ihnen ortsübliche Gehälter zahlen. Durch die Integration der Fachkräfte in die Organisation und die Arbeitsabläufe der arbeitgebenden Institution bleibt die Eigenständigkeit und Verantwortung des Arbeitsgebers voll erhalten. Über CIM erhalten die Integrierten Fachkräfte zu ihrem örtlichen Gehalt aus Bundesmitteln einen Gehaltszuschuss sowie Zuschüsse zur sozialen Sicherung und zur Vorbereitung auf ihre Tätigkeit im Partnerland. Nach Beendigung ihrer Arbeit können sie im Falle von Arbeitslosigkeit eine Übergangshilfe für ihre berufliche Wiedereingliederung in Deutschland erhalten.
Programm Rückkehrende Fachkräfte
Dieses Programm unterstützt gezielt die berufliche Reintegration von rückkehrinteressierten Nachwuchs- und berufserfahrenen Fachkräften aus Entwicklungs- und Schwellenländern, die sich in Deutschland beruflich qualifiziert haben und in ihre Heimatländer zurückkehren möchten. Im Vordergrund steht dabei die Vermittlung von qualifiziertem Personal in Bereiche, die für die Entwicklung des jeweiligen Landes von besonderer Bedeutung sind.
Neben Beratungs- und Vermittlungsdienstleistungen bietet das Programm rückkehrinteressierten Fachkräften unter bestimmten Voraussetzungen auch finanzielle Förderung an. Arbeitgebern werden über das Programm Serviceleistungen wie beispielsweise die Unterstützung bei der Bewerbersuche angeboten.
Weblinks
• cimonline.de
• Reintegrationsprogramm

