Center for Strategic and International Studies
Das Center for Strategic and International Studies (CSIS, zu dt.: ?Zentrum für internationale und strategische Studien?) ist eine unabhängige Denkfabrik in Washington D. C. mit dem Fokus auf der Außenpolitik der USA.Das Zentrum wurde 1982 als Zweiparteien-Institution (Demokraten, Republikaner) gegründet. Es liefert politische Studien und strategische Analysen zu politischen, wirtschaftlichen und Sicherheits-Fragen. Sein Board of Trustees (Vorstand) ist von Republikanern dominiert.
Der Präsident und CEO ist seit April 2000 der frühere Staatssekretär für Verteidigung, John Hamre. Den Vorstand führt der (konservative) demokratische Senator von Georgia und langjährige Vorsitzende des US-Senatskommitees_für_Militärfragen, Sam Nunn. Im Vorstand sind neben Angehörigen des Verteidigungsministeriums, Investmentbankern und Vertretern von Ölgesellschaften, ehemalige Regierungsangehörige wie Henry Kissinger, Zbigniew Brzezinski, William Cohen und Brent Scowcroft.
CSIS hat etwa 220 Mitarbeiter und einen Etat von 22 Mio $ (2005) von dem 85 % aus Stiftungs-, Privat- und Firmenspenden gewonnen werden. Der Rest stammt aus Publikationsverkäufen und Regierungsaufträgen.
Die Einrichtung untersucht alle Aspekte der Außen- und Sicherheitspolitik der USA. Sie betrachtet global und regional aufkommende Trends bzw. Langzeiteffekte in Regionen wie dem Nahen_Osten und Russland und zu Themen wie Terrorismus, Energie, Handel, Technologie und innere Sicherheit.
Neben dem seit 1970 erscheinenden Freeman Report, der sich mit Globalökonomie und internationaler Sicherheit befasst, finanziert CSIS verschiedene Lehrstühle für Ökonomie, China-Studien und andere Projekte an Universitäten der USA.
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