Celerina/Schlarigna
Celerina/Schlarigna (deutsch/rätoromanischer Doppelname) ist eine Schweizer Gemeinde im Oberengadin und liegt im Kanton Graubünden.Die Nachbardörfer sind St. Moritz im Südwesten, Samedan im Nordosten und Pontresina im Südosten. Da das Tal bei Celerina gegen drei Himmelsrichtungen hin geöffnet ist, kann Celerina mehr Sonnenstunden verzeichnen als die umliegenden Dörfer.
Berühmt wurde Celerina vor allem durch seine Bobbahn und die Nähe zum mondänen St. Moritz. In Celerina befindet sich das Hochplateau Las Trais Fluors.
Bevölkerung
Sprachen
Bis zum Beginn des Fremdenverkehrs sprach die gesamte Einwohnerschaft Puter , eine bündnerromanische Mundart. Gaben 1860 noch 96% und 1880 noch 76.9% Romanisch als Muttersprache an, so sank dieser Wert 1900 auf 68.32 und 1941 auf 50.4%. Der Rückgang hielt auch nach dem Zweiten Weltkrieg an. Dennoch konnten sich 1990 noch 41.6% und im Jahr 2000 34.9% der Bewohner auf Romanisch verständigen. Einzige Behördensprache ist allerdings Deutsch. Die Entwicklung der vergangenen Jahrzehnte zeigt folgende Tabelle:
Heute gibt es mehr Italienisch- als Romanischsprachige. Dies ist auf die Zuwanderung betuchter Italiener zurück zu führen.
Religionen und Konfessionen
1577 führte Celerina als letzte Gemeinde der Region die Reformation ein.
Herkunft und Nationalität
Von den Ende 2005 1332 Bewohnern waren 950 (= 71.32 %) Schweizer Staatsangehörige.
Mehrere Namenswechsel
Bis ins Jahr 1943 wurde die Gemeinde offiziell Celerina genannt. Dann hiess sie für ganze sieben Jahre Schlarigna/Celerina, um bereits 1950 (erneut offiziell) auf Celerina/Schlarigna umbenannt zu werden.Siehe auch: Namensänderungen politischer Gemeinden der Schweiz
Weblink
• Offizielle Website der Gemeinde Celerina/Schlarigna
• Tourismusseite Celerina
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