Cecil Day-Lewis
Cecil Day-Lewis (27. April 1904 in Ballintubber, Irland; ? 22. Mai 1972 in Hadley Wood, London) war britisch-irischer Schriftsteller und Dichter, der zunächst linksradikal-revolutionäre Prosa schrieb und später Hofdichter wurde.Während seines Studiums in Oxford trat er einem von Wystan Hugh Auden und Stephan Spender geprägten marxistischen Schriftstellerkreis bei. Seinen ersten Gedichtband veröffentlichte er 1925. Nach Abschluss seines Studiums arbeitete er zunächst als Lehrer bis er sich ab 1935 als freier Schriftsteller betätigte. Seinen Unterhalt sicherte er dabei vor allem mit dem Schreiben von Kriminalromanen unter dem Pseudonym Nicholas Blake. Sein Detektiv ist der exzentrische, literaturbewanderte Nigel Strangeways, dessen Onkel eine hohe Position bei Scotland Yard inne hat. Bis 1966 schuf er eine Serie von 16 Romanen und mehreren Geschichten.
Dabei bediente er sich einem von T. S. Eliot inspirierten sozialistischen_Idealismus und verfasste in einer von sozialen Unruhen geprägten Zeit Werke wie The Magnetic Mountain (1933), in denen er auch Slang gebrauchte.
Nach dem Zweiten_Weltkrieg löste sich Day-Lewis von der marxistischen Ideologie und wandte sich in seiner Dichtung den privaten Lebensbereichen zu. Von 1951 - 1956 war er der Professor of Poetry an der Universität Oxford. 1968 wurde er von der britischen Krone zum Poet laureate (Hofdichter) ernannt, ein Amt, das den Träger dazu verpflichtet, zu Hof- und Staatsfeierlichkeiten Gedichte zu verfassen.
Er war mit der Tochter des britischen Filmproduzenten Michael Balcon verheiratet; ihr gemeinsamer Sohn Daniel Day-Lewis ist ein bekannter Schauspieler.
Verfilmungen
* 1969 - Das Biest muss sterben
Weblinks
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