CCV-L
Der CCV-L ist ein leichter amerikanischer Panzer.
Der CCV-L wurde von FNC Cooperation, dem Hersteller des M2 Bradley und des M113, für die Leichten Divisionen der US-Armee entwickelt. Die ersten Fahrzeuge wurden 1985 ausgeliefert. Um die Entwicklungszeit möglichst gering zu halten, wurden viele Komponenten aus dem M113 und dem M2 Bradley übernommen.
Beträchtliches Aufsehen erregte der Panzer durch ein automatisches Ladessystem, das die für einen Panzer überdurchschnittliche Schussfolge von theoretisch 12 Schuss/min erlaubte. Nachteilig ist indes das Fehlen eines MG zur Bekämpfung angreifender Infanterie oder zur Flugabwehr. In der Planung ging man davon aus, dass sich genügend eigene Truppen in der Nähe des Fahrzeugs befinden würden, um den hier notwendigen Schutz zu gewährleisten. Erst viel später wurde ein turmmontiertes MG hinzugefügt. Hierbei bestand allerdings die Schwierigkeit, dass der Schütze das Fahrzeug verlassen musste, um die Waffe bedienen zu können.
Soweit bekannt handelt es sich bei der Panzerung um eine äusserst widerstandsfähige Aluminiumkonstruktion. Zur Verbesserung des Panzerschutzes kann aber eine zusätzliche Panzerung oder reaktive Panzerung angebracht werden.
Dank seines Gewichtes und seiner Größe ist der CCV-L luftverlastbar, um seine Rolle bei den Luftlandedivisionen der USA zu erfüllen.
CCV-L ist ausserdem in der Lage bis zu einer Tiefe von 1,32 m zu waten. Die Grabenüberschreitfähigkeit liegt bei 2,13 m und die Kletterfähigkeit bei 0,76 m.
Literatur
* Philip Terwhitt, "Panzer", Neuer Kaiserverlag, Klagenfurt, 2005, ISBN 3-7043-3197-x (S.52)
* Roger Ford, "Panzer von 1916 bis heute", Karl Müller Verlag, Erlangen ISBN 3-86070-676-4

