Johann-Tönjes Cassens
Johann-Tönjes Cassens (30. Oktober 1932 in Aurich-Oldendorf) ist ein deutscher Jurist und Politiker (CDU).Leben und Beruf
Cassens wurde als Sohn eines Kaufmanns geboren. Nach dem Abitur am Gymnasium in Aurich absolvierte er zunächst ein Praktikum beim DGB und nahm 1953 ein Studium der Rechts- und Staatswissenschaften an den Universitäten in Freiburg im Breisgau und Kiel auf, das er 1956 mit dem ersten und 1961 mit dem zweiten juristischen Staatsexamen sowie mit der Promotion zum Dr._jur. beendete. Anschließend war er bis 1962 Mitglied in der Geschäftsführung der Vereinigung der Arbeitgeberverbände in Bremen. Von 1962 bis 1981 war er als selbständiger Rechtsanwalt und Notar in Bremen tätig. Später arbeitete er in gleicher Funktion in Celle.
Partei
Cassens trat in die CDU ein und war von 1962 bis 1967 Landesgeschäftsführer der CDU Bremen sowie Leiter des dortigen Verlages für Staatsbürgerkunde.
Abgeordneter
Cassens gehörte von 1963 bis 1981 der Bremischen_Bürgerschaft an und war dort von 1971 bis 1981 stellvertretender Vorsitzender der CDU-Fraktion. Bei den Wahlen zur Bremischen Bürgerschaft 1971 wurde er als Spitzenkandidat der CDU aufgestellt, konnte sich aber nicht gegen den SPD-Kandidaten Hans Koschnick durchsetzen. Von 1986 bis 1998 war er Mitglied des Niedersächsischen_Landtages.
Öffentliche Ämter
Cassens wurde am 20. Mai 1981 als Minister für Wissenschaft und Kunst in die von Ministerpräsident Ernst_Albrecht geführte Regierung des Landes_Niedersachsen berufen. Nach der Wahlniederlage der CDU bei den Landtagswahlen 1990 schied er am 21. Juni 1990 aus der Regierung aus und wurde in seinem Ministeramt von Helga Schuchardt abgelöst.
Ehrungen
Justus-Möser-Medaille, 2003
Weblinks
• Foto beim Niedersächsischen Ministerium für Wissenschaft und Kultur

