Gaspar de Crayer
(1639)]]Gaspar de Crayer (18. November 1584 in Antwerpen; ? 27. Januar 1669 in Gent; auch: Gaspard oder Caspar de Crayer) war ein niederländischer Maler.
Caspar de Crayer bildete sich in der Schule des Raphael van Coxie, trat 1607 in die Brüsseler Malergilde und ließ sich 1664 in Gent nieder, wo er am 27. Januar 1669 starb. Crayer hat viel in kolossalem Maßstab gemalt, und die Kirchen Gents sind voll von seinen Gemälden. Bilder von ihm finden sich auch zu Antwerpen, München, Amberg etc. Er zeigt sich in diesen vollkommen von Rubens abhängig, bleibt jedoch in der Farbe, die bei ihm ins Kühlere, Violette fällt, und der Lebendigkeit der Komposition hinter jenem zurück.
Werkauswahl
* Hiob, 1619, Leinwand, 263×191 cm.Toulouse (Haute-Garonne), Musée des Augustins.
* Hl. Katharina, Leinwand, 242×188 cm.Grenoble, Musée des Beaux-Arts.
* Hl. Therese, Leinwand, 320×220 cm.Wien, Kunsthistorisches Museum.
* Thronende Maria mit Heiligen, 1646, Leinwand,594×385 cm.München, Theatinerkirche S. Kajetan.(aus der Alten Pinakothek)
* Vier Märtyrer, 1642, Leinwand, 305×225 cm.Lille, Palais des Beaux-Arts.

