Casecon
Sogenannte Casecons (von "Case Construction" - Gehäuse-Konstruktion) sind eine spezielle Art des Case-Moddings. Der Unterschied zwischen einem Casemod und einem Casecon besteht darin, dass bei einem Casecon das Gehäuse von dem Casemodder komplett selbst geplant, entworfen und gebaut wird. Beim Casemod hingegen wird ein industriell hergestelltes Computergehäuse modifiziert, z.B. durch den Einbau eines Fensters und einer Beleuchtung (siehe Casemodding).Ebenfalls zu den Casecons zählen die "Zweckentfremdungen", bei denen der Rechner in ein dafür nicht vorgesehenes Gehäuse eingebaut wird (Beispiele: PC im Koffer, im Bierkasten, im Gehäuse eines alten HiFi-Gerätes usw.). Unter den Casemoddern gibt es bislang keine Einigkeit darüber, ob solche "Zweckentfremdungen" wie bisher zu den Casecons gezählt werden oder eine eigene Kategorie bekommen, dementsprechend gibt es dafür auch noch keine "offizielle" Bezeichnung. Zudem gibt es hierbei einen fließenden Übergang zu den "echten" Casecons (komplett selbstentworfenes und gebautes Gehäuse), so dass eine Differenzierung nicht so klar ist wie beispielsweise zwischen Casemods und Casecons.
Aufgrund der großen Unterschiede zwischen einem Casemod und einem Casecon gibt es auch bei der deutschen Casemod Meisterschaft (DCMM) eine Aufteilung der beiden Casemoddingarten.
Der Begriff "Casecon" entstand ursprünglich im Forum einer kleinen Wasserkühlungs-Manufaktur namens Liquid Systems, die nicht mehr existiert. Seine weite Verbreitung und Akzeptanz in der Casemodder-Community verdankt er der DCMM, wo der Begriff erstmals offiziell verwendet wurde.

