Haus des Menander
Menander_auf_einer_Wandmalerei_im_pompejanischen_Haus_des_Menander|thumbAthene Wandmalerei im pompejanischen Haus des Menander/'>thumb
Das Haus des Menander (Casa del Menandro, I 10, 4) ist mit fast 1800 m² ein großes Stadthaus in Tablinum wurden Tuff-Kapitelle angebracht. In augusteischer Zeit wurde das Haus grundlegend verändert, vor allem wurde ein Peristyl angebaut, wobei angrenzende Wohnbauten niedergerissen worden sind. An der Westseite wurde ein Bad errichtet. Im Ostteil findet sich der Wirtschaftstrakt des Hauses. Kurz vor dem Untergang wurden an verschiedenen Stellen des Hauses weitere Renovierungsarbeiten durchgeführt. Es fanden sich mit Stuck gefüllte Amphoren und ein provisorischer Ofen.
Der Name des letzten Besitzers des Hauses lautete wohl Quintus Poppaeus. Sein Name fand sich auf einem Bronzesiegel im Dienstbotentrakt.
Das Haus ist reich mit Malereien des 4._Stiles dekoriert. Die Rückwand des Peristyls zeigt eine Abfolge von Nischen in deren mittlerer sich ein Bild des Menander befindet, das dem Haus den Namen gab.
In einem Korridor unter dem kleinen Atrium des Hauses fand sich ein Schatz von 118 Silbergefäßen, die in einer Holztruhe hier während der Renovierungsarbeiten im Haus gelagert worden waren. In derselben Kiste fanden sich auch Goldschmuck und Münzen im Wert von 1432 Sesterzen.
Literatur
*E. La Rocca, M. de Vos Raaijmakers, A. des Vos, Lübbes archäologischer Führer, Pompeji, Gustav Lübbe Verlag, Bergisch Gladbach 1979, ISBN 3785702280, S. 175-86
Weblinks
• Casa del Menandro (auf engl.)

