Carsten Köhrbrück
Carsten Köhrbrück (26. Juni 1967 in Berlin) ist ein deutscher Leichtathlet, der - für die Bundesrepublik Deutschland startend - bei der Europameisterschaft_1990 mit der 4x400-Meter-Staffel der Bundesrepublik die Silbermedaille gewann (3:00,64 Min.: Klaus Just, Edgar Itt, Carsten Köhrbrück, Norbert Dobeleit). Seine handgestoppte Zeit betrug bei diesem Lauf 45,1 s. Im 400-Meter-Hürdenlauf dieser Europameisterschaft wurde er Sechster (48,95 s). Außerdem war er Teilnehmer bei den Weltmeisterschaften in Tokio/Japan 1991 (Aus im Vorlauf in 50,88 s) und den Olympischen Sommerspielen 1992 in Barcelona/Spanien, wo er im Halbfinale mit 49,41 s ausschied. Als 18jähriger errang er bei den Junioren-Europameisterschaften 1985 die Bronzemedaille (51,23 s).Mit seiner Zeit von 61,06 s, die er am 5. Januar 1991 in Berlin über die selten gelaufende Distanz über 500m in der Halle lief, hält er immer noch die deutsche Hallenbestleistung.
Carsten Köhrbrück startete für die Vereine OSC Berlin und LAC Halensee Berlin. 1990 wurde er über seiner Spezialstrecke Deutscher Meister. Weitere Podiumsplätze bei deutschen Freiluftmeisterschaften belegte er 1992 als Zweiter sowie 1989 und 1991, wo er jeweils Dritter wurde. Auch in der Halle war er erfolgreich. 1989 und 1990 wurde er Deutscher Hallenmeister über 400m. In seiner aktiven Zeit war er 1,84 Meter groß und wog 71 kg.
Heute ist er Trainer in Berlin, wo er national erfolgreiche Langsprinter und Langhürdler trainiert (u.a. Maren Schulze/LG Nord Berlin, Nadine Balkow/LG Nike Berlin, Andreas Wickert/TSV Rudow, Ralf Riester/OSC Berlin). Im Berliner Leichtathletik-Verband ist er seit einigen Jahren Teamleiter.

