Carpinion betuli
in einem Sternmieren-Eichen-Hainbuchenwald]]Eichen-Hainbuchen Wälder oder lateinisch Carpinion betuli sind wärmeliebende Waldgesellschaften, die in der heutigen Zeit durch anthropogene Einflüsse nur mehr selten in ihrer ursprünglichen Form anzutreffen sind. Vorherrschende Baumarten sind Traubeneiche (Quercus petraea) beziehungsweise Stieleiche (Quercus robur), Hainbuche (Carpinus betulus) und die Winterlinde (Tilia cordata). Man unterscheidet zwei Assoziationen:
* Galio sylvatici-Carpinetum betuli - Labkraut-Eichen-Hainbuchenwald auf warmen, trockenen Wuchsorten, dessen Hauptbaumart die Traubeneiche ist.
* Stellario holosteae-Carpinetum betuli - Sternmieren-Eichen-Hainbuchenwald auf wechselfeuchten oder feuchten Standorten, dessen Hauptbaumart die Stieleiche ist.
Literatur
*Ellenberg, Heinz: Vegetation Mitteleuropas mit den Alpen in ökologischer, dynamischer und historischer Sicht. Ulmer Stuttgart, 1996. ISBN 3825281043

