Carolina Ruiz Castillo
Carolina Ruiz Castillo (14. Oktober 1981 in Osorno, Chile) ist eine spanische Skirennläuferin.Ruiz Castillo wurde in Chile geboren. Kurz nach ihrer Geburt zogen ihre Eltern nach Spanien und ließen sich in der Sierra_Nevada nieder. Mit vier Jahren stand sie das erste Mal auf Skiern, im Alter von neun Jahren bestritt sie ihr erstes Rennen. Nach Erfolgen bei spanischen Jugendwettkämpfen und internationalen Wettbewerben wurde sie 1995 in die offizielle spanische Nachwuchsförderung aufgenommen und trainierte in einem Sportinternat in Saint-Nicolas-la Chapelle in Frankreich. Zu Beginn der Saison 1997/98 stieg sie in die spanische B-Nationalmannschaft auf und wurde spanische Jugendmeisterin im Slalom, Riesenslalom und in der Kombination und Zweite der spanischen Meisterschaften der Damen. Als Folge stieg sie mit 16 Jahren in die spanische A-Nationalmannschaft auf.
Ihr Debüt im Weltcup gab sie im Oktober 1998 in Sölden. Bereits ein Jahr später fuhr sie beim Riesenslalom von Copper Mountain mit Platz 18 erstmals in die Punkteränge. Ende Februar 2000 wurde sie bei den Juniorenweltmeisterschaften im kanadischen Stoneham Zweite im Riesenslalom. Zwei Wochen später gelang ihr schließlich der größte Erfolg ihrer Karriere, als sie beim Weltcup-Riesenslalom von Sestriere überraschend auf Rang 2 fuhr. Am Ende lag sie sogar nur sieben Hunderstel hinter der Siegerin Sonja Nef.
Diese Leistung konnte Ruiz Castillo nur noch wenige Male bestätigen. Bei der Juniorenweltmeisterschaft 2001 in Verbier wurde sie noch einmal Dritte im Riesenslalom und Vierte im Super-G. Bei den Olympischen_Winterspielen_2002 in Salt Lake City wurde sie 15. im Super-G und 21. im Slalom. Bei der Weltmeisterschaft_2003 in St. Moritz belegte sie Platz 9 im Super-G und zwei 16. Plätze in Riesenlalom und Kombination. Bei den spanischen Meisterschaften 2003 wurde sie Meisterin im Super-G. Vor der Saison 2003/04 brach sie sich das Wadenbein und verletzte sich am Knöchel.
Seitdem bestreitet sie vor allem FIS-, Europacup- und Südamerikacup- und hin und wieder Weltcuprennen. In den Weltcuprennen verfehlte sie bisher weitere Platzierungen unter den besten Zehn. Sie nahm an den Olympischen_Winterspielen_2006 teil, wo sie mit Platz 20 im Riesenslalom ihr bestes Resultat erzielte.
Im Jahr 2007 belegte sie beim Weltcup-Super-G in San Sicario/Sestriere den 14. und bei der Weltcup-Abfahrt in Tarvisio den 13. Platz. Bei der Weltmeisterschaft_2007 in Åre war Platz 20 in der Abfahrt ihr bestes Ergebnis.

