Carmen Cortés
Carmen Cortés (19. Dezember 1957 in Barcelona) zählt zu den beeindruckendsten Bailaoras der heutigen Zeit. Im Laufe einer langjährigen tänzerischen Entwicklung hat sie den Flamenco um eine Vielzahl neuer Elemente bereichert. Ihr Tanz ist weder als klassisch, noch als jazzig oder modern anzusehen: Sie hat einen ganz eigenen Stil entwickelt, dem dennoch die tiefverwurzelte Tradition des Flamenco zugrunde liegt.Ihre Eltern kamen ursprünglich aus Andalusien - demnach ist es auch nicht überraschend, dass ihre ersten Tanzerfahrungen gerade an den Flamenco gebunden sind. Die Grundkenntnisse des klassischen Tanzes erwarb sie an der Escuela del Ballet Nacional.
Zu ihrem wichtigsten Stücken gehören:
Acontraluz, Las Furias, Flamenco ? Flamenco (eine Studie über den Flamenco gestern und heute), Cantes de Ida y Vuelta, Memoria del Cobre, El Amor Brujo, Los Gabrieles (Hommage an das Café Cantante), A Federico (ein Ballett mit Elementen des Flamenco), Yerma, Salomé, Así Pasen Cien Años
Für Yerma wurde sie 1998 als beste Tänzerin der Inszenationskunst ausgezeichnet.
Im Rahmen der Messe des Teatro de Huesca im November 1999 wurde ihr neues Stück ?Racial? uraufgeführt. Mit einer Überarbeitung dieser Choreographie hat sie ebenfalls das Herbstfestival ?Las Palmas de Gran Canaria? im Theater Pérez Galdós eröffnet.
Neben zahlreicher Soloauftritte bei diversen internationalen Festivals und der Leitung ihrer eigenen Compañía de Danza in Zusammenarbeit mit ihrem Mann, dem Gitarristen Gerardo Núñez, unterrichtet sie heute zugleich an der berühmten Schule Amor de Dios in Madrid.
Weblinks
• personal.iddeo.es/artdanzaflamenco/ Homepage von Gerardo Núñez und Carmen Cortés

