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Carleman-Ungleichung
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Carleman-Ungleichung
Die
Carleman-Ungleichung, benannt nach dem
schwedischen Mathematiker Tage Gills Torsten Carleman, ist eine elementare
Ungleichung der
Analysis. Sie besagt, dass eine
Reihe geometrischer_Mittel einer Folge
durch ein konstantes Vielfaches der Reihe
von oben beschränkt ist. Genauer besagt sie, dass die
eulersche Zahl die kleinste
Konstante ist, die als Vielfaches diese Schranke erfüllt.
Die
Carleman-Ungleichung wurde erstmals
1923 von Torsten Carleman publiziert.
Satz
Sei
eine Folge reeller, nicht-negativer Zahlen.
Bezeichne
die eulersche Zahl
. Dann gilt:
:
.
Dabei ist
die kleinste Zahl, die diese Aussage erfüllt.
Beweis
Wegen
ist
(
Teleskopsumme)
und aus
folgt
und das ist nach der
AM-GM-Ungleichung
Varianten
Für eine
Funktion mit
gilt folgende
kontinuierliche Variante der
Carleman-Ungleichung:
:
.
Literatur
•
Harold Hardy],
John Edensor Littlewood,
George Polya,
Inequalities, 2nd edition, Cambridge University Press, London, 1952, ISBN 0-521-35880-9