Carl Neinhaus
Carl Georg Hermann Neinhaus (20. März 1888 in Hochemmerich; ? 14. November 1965 in Stuttgart) war ein deutscher Jurist und Politiker (NSDAP, CDU).Nach dem Abitur studierte Neinhaus Rechtswissenschaften und Volkswirtschaft in Heidelberg und Bonn, promovierte zum Dr. jur. und trat anschließend in den Verwaltungsdienst ein. Er wurde 1920 Beigeordneter in Barmen und 1929 mit 93 gegen 12 Stimmen zum Oberbürgermeister von Heidelberg gewählt. Im Mai 1933 trat er der NSDAP bei. Nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs wurde er von der französischen Militärregierung als Oberbürgermeister abgesetzt.
Neinhaus trat der CDU bei, wurde 1950 Mitglied des Landtags von Württemberg-Baden und 1952 baden-württembergischer Abgeordneter. Im April 1952 wurde er zum Präsidenten der Verfassunggebenden_Landesversammlung_Baden-Württembergs gewählt. Außerdem amtierte er von 1952 bis 1958 erneut als Oberbürgermeister in Heidelberg. 1960 verzichtete er auf eine neue Kandidatur bei den Landtagswahlen. Sein Nachfolger im Amt des Landtagspräsidenten wurde der Christdemokrat Franz Gurk.

