Carl Morgenstern
Carl Morgenstern (25. Oktober 1811 in Frankfurt am Main, ? 10. Januar 1893 ebenda) war ein deutscher Landschaftsmaler.
Morgenstern war der Sohn des Lithographen und Malers Johann Friedrich Morgenstern. Der spätere Landschafts- und Marinemaler Friedrich Ernst Morgenstern war sein Sohn. Ein weiterer Nachfahre war der Schriftsteller Christian Morgenstern.
Morgenstern erhielt seinen ersten künstlerischen Unterricht durch seinen Vater. 1822 ging er nach München und wurde Schüler des Landschaftsmalers Carl Rottmann.
Zwischen 1834 und 1837 bereiste Morgenstern Italien. Seine Bilder aus dieser Zeit zeigen überwiegend Genreszenen, welche durch besondere Lichteeffekte überraschen. Dies begründete seinen Spitznamen ?Italianist" in der Kronberger Malerkolonie.
1837 kehrte Morgenstern aus Italien zurück und ließ sich in Frankfurt am Main nieder. Hier lebte und wirkte er bis an sein Lebensende. Im Alter von über 81 Jahren starb Carl Morgenstern am 10. Januar 1893 in seiner Geburtsstadt.
Morgenstern war nicht häufig in der Kronberger Malerkolonie anzutreffen; seine Freundschaft u.a. mit Jakob Fürchtegott Dielmann, Richard Fresenius und Josefine Schalk und das daraus resultierende Schaffen lassen ihn aber dennoch zu dieser Künstlervereinigung rechnen.

