Carl Jacobi
Carl (von) Jacobi (24. Juni 1790 in Celle; ? 4. Juni 1875 in Hannover) war ein deutscher General und Kriegsminister des Königreichs_Hannover.Jacobi wurde als Sohn des Andreas Ludolph Jacobi und seiner Ehefrau Wilhelmine Thaer, einer Schwester von Albrecht Thaer geboren und wuchs in Celle und Hannover auf.
Ab 1808 studierte er an der Universität Göttingen Rechtswissenschaften und war dort Mitglied im Corps_Hannovera. Seine Studien setzte er 1810 in Heidelberg fort und wurde 1811 Anwalt, zunächst in Celle, dann in Hannover.
In den Befreiungskriegen entdeckte er seine Vorliebe für das Militär, wurde dort rasch befördert und nahm an den Schlachten von Quatre-Bras und Waterloo teil, wo er als Capitain mit seiner Kompanie an der Verteidigung des Hofes La Haye Sainte gegen die Franzosen beteiligt war. Hierfür erhielt er nach dem Krieg den Guelfenorden.
Sein weitere Aufstieg in der Armee des Königreichs Hannover war unaufhaltsam. Als Leiter der Generaladjudantur gewann er direkten Kontakt zu König Ernst_August und wurde 1850 als Generalmajor Kriegsminister des Königreichs.
Nach dem Tod von König Ernst August (1851) trat er wegen divergierender Auffassungen mit dessen Nachfolger König Georg_V. zurück und trat erst 1854 wieder in den aktiven Dienst der Hannoverschen Armee ein. 1862 trat er in den Ruhestand und wurde 1866 in den erblichen Adelsstand erhoben. Den Aufmarsch der Hannoverschen Truppen zur Schlacht bei Langensalza kommentierte er als Freund und Kenner Preußens vorausschauend mit "Finis Hannoverae".
Werke
Aus meiner Jugendzeit, Memoiren, Verlag Gebr. Jaenicke, Hannover 1866
Literatur
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