Carl Heinrich Gramzow
, Das Neue Museum in Berlin, Riedel 1862]]Carl Heinrich Gramzow (* um 1808 in Berlin; ? unbekannt (nach 1850)) war ein deutscher Bildhauer.
Leben
Der um 1808 in Berlin geborene Carl Heinrich Gramzow war Schüler von Karl_Friedrich_Wichmann und der Berliner_Akademie. Er beteiligte sich zwischen 1826 und 1844 mehrfach an den Akademieausstellungen. In den Jahren 1838 bis 1842 war er in Rom tätig, kehrte dann wieder nach Berlin zurück und beteiligte sich an den Bildhauerarbeiten am Neuen_Museum. Aus politischen Gründen wanderte er im Revolutionsjahr 1848 nach Amerika aus. Bereits 1849/50 kam er nach Europa zurück, ging nach Rom und zog sich wegen geringer Erfolge aus der Kunst zurück.
Sterbeort und Sterbedatum sind unbekannt.
Werke
* Marmorstatue Genius des Friedens, 1848, Nationalgalerie_Berlin
* Karyatiden im Weißen Saal des Berliner Stadtschlosses (zerstört)
* Beteiligung an den allegorische Statuen der Künste und Wissenschaften am Neuen_Museum (Nord- und Südrisalit) in Berlin
* Kopie eines Bacchus an der Ostseite von Schloss Sanssouci (verschollen)

