Carl Gottlieb Haubold
Carl Gottlieb Haubold (1783 in Oberauerswalde in der Nähe von Chemnitz (Sachsen); ? 18. Mai 1856 in Rochlitz) war ein deutscher Unternehmer. Er gilt als Vater des Chemnitzer Maschinenbaus.Er wuchs in Oberauerswalde in ärmlichen Verhältnissen auf, seine Eltern waren vermutlich Bauern. Im Alter von 14 Jahren ging er bei einem Zimmermeister in Chemnitz in die Lehre. Von 1807 an arbeitete er bei den Gebrüder Bernhard in Harthau (Chemnitz) in deren Maschinenspinnerei. In den folgenden Jahren stieg er zum Zimmermeister auf.
1826 erwarb Haubold, mit finanzieller Unterstützung seines Vetters, die Wöhlersche Spinnerei. Hier begann seine Erfolgsgeschichte, seine Maschinenbauabteilung wurde schnell über die Grenzen von Sachsen und Deutschland bekannt. Männer wie Richard Hartmann und Johann Zimmermann, beide große Chemnitzer Unternehmer, begannen bei ihm ihre Karriere. In den 1830er Jahren boomte das Geschäft, es war die Zeit der Industrialisierung in Deutschland, und gerade in Chemnitz, dem "Sächsischen Manchester" hatte es große Veränderungen zur Folge.
1836 verkaufte Haubold sein Unternehmen, blieb aber weiter dessen technischer Leiter.
Am 18. Mai 1856 starb Carl Gottlieb Haubold in Rochlitz.

