Carl Egler
Carl Egler (1896 in Bad Rappenau; ? 1982 in Karlsruhe) war ein deutscher Bildhauer.1911 Beginn der Bildhauerlehre in der Werkstatt der Karlsruher Majolika,gefördert von Prof.Hermann Föry,
1914 - 1918 Kriegsteilnehmer, verwundet, 1919 - 1923 Wiederaufnahme der Tätigkeit in der
Karlsruher Majolika, Verarbeitung der Kriegserlebnisse in s. Werken ( Russische Typen,1919- Quelle: Doerrschuck,Hubert: Professor Carl Egler.Bildhauer und Keramiker.1981 ),
1923 Italienreise mit dem älteren Bruder Willi Egler ( 1887 - 1953,Maler, Schüler von Walter Conz und Albert Haueisen),Einflüsse der italienischen Bildplastik der Renaissance finden sich
besonders in der 1926 von Egler geschaffenen Bronzebüste Meine Mutter, 1925 - 1932 Mitglied der Karlsruher Akademie, Meisterschüler von Georg Schreyögg, Kurt Edzard und Christoph Voll, 1932 freischaffend tätig, Ausstellungen in Karlsruhe, Mannheim,Baden-Baden,
Stuttgart, Straßburg,Berlin, Wien, Leipzig, Nürnberg, ab 1936 Wohnhaus mit Atelier im Karlsruher Stadtteil Mühlburg, ein Gesamtkunstwerk, unter Mitwirkung seiner ebenfalls hochbegabten Brüder Willi und Ludwig ( 1894 - 1966 , Schriftsteller und Komponist ),Eglers
Hauptthema: Frauen - und Mädchenfiguren aus Holz, Bronze, Terrakotta, Keramik, Granit,
Marmor, öffentliche Auftragsarbeiten: Porträtbüste des ehemaligen Karlsruher Oberbürgermeisters Karl Schnetzler, des Erfinders Carl Benz ( 1958 ) und des Maschinenbauers
Franz Grashof, Majolika-Wandbild in der Sauna des Vierordtsbades Karlsruhe, Denkmal für die
Gefallenen auf dem Mühlburger Friedhof Die Trauernde, Mahnmal für die Euthanasietoten auf
dem Karlsruher Friedhof, 1966 Professorentitel des Landes Baden-Württemberg

