Carl August Liner
Carl August Liner (8. Juni 1871 in St. Gallen; ? 20. März 1946 in Appenzell) war ein Schweizer Maler, Zeichner, Grafiker und Erfinder.Leben
Carl August Liner stammte aus einer kinderreichen Handwerkerfamilie, studierte von 1890 bis 1893 bei Johann Caspar Herterich (Malklasse) und Paul Hoecker (Freilichtmalerei) an der Akademie der Bildenden Künste München, war 1894 Zeichenlehrer und Illustrator in St. Gallen, reiste 1897 bis 1899 nach Rom, Terracina und Paris. 1901 wurde ihm von der Kunstakademie Düsseldorf eine Professur angeboten, welche er allerdings ablehnte. Er heirate 1902 Cécile Bernet, erwarb 1906 ein Bauerngut am Unterrain bei Appenzell und gründete 1913 die St. Gallener Sektion der GSMBA (Gesellschaft Schweizerischer Maler und Bildhauer), deren Präsident er wurde. 1914 wird ihm sein Sohn Carl Walter Liner (? 1997) geboren, der in seine Fußstapfen trat. Zu Ehren des Lebenswerks von Vater und Sohn wurde 1998 das Museum Liner Appenzell eröffnet, ein besonders gelungenes Beispiel schweizerischer, moderner Architektur ([http://www.hatjecantz.de/controller.php?cmd=detail&titzif=00001010 Gigon/Guyer]).
Das künstlerische Werk
Liner malte Landschaftsbilder, bäuerliche Menschen und besonders Kinder ; er entwarf Briefmarken und Plakate, und illustrierte Zeitschriften.
Literatur
*Victor Lorent, Hans Jakob Alder: Carl Liner. Amriswil: Bodensee-Verlag (1954).
*Franz Felix Lehni: Carl Liner - Leben und Werk 1871-1946. Niggli Verlag (1970).
*Arthur Niggli: Carl Liner 1871-1946 ? Zeichnungen. Niggli Verlag (1971).
*Schweizerisches Institut für Kunstwissenschaft, Zürich und Lausanne: Biografisches Lexikon der Schweizer Kunst. Verlag Neue Zürcher Zeitung (1998).
*Film von Phil Dänzer und Ursina Bärtsch: Carl Liner - Vater und Sohn. Suissimage (2001).
Weblinks
• Biografie I
• Biografie II
• Gemälde von Carl August Liner
• Museum Liner Appenzell
• Stiftung Liner Appenzell: Museum Liner und Kunsthalle Ziegelhütte.

