Karausche
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! Linnaeus, 1758)
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Die Karausche (Carassius carassius) ist eine Fischart aus der Familie der Karpfenfische (Cyprinidae). Zu dieser Fischgruppe gehören etwa 1500 Arten.
Die Karausche ist dem Karpfen ähnlich. Unterscheiden lässt sie sich von ihm durch eine steilere Rückenlinie und fehlende Bartfäden. Die Färbung ist messinggelb, manchmal auch grau bis grünlich. Die Schwanzflosse ist nur geringfügig eingekerbt. Sie ist langsamwüchsig und kann bis zu 64 Zentimeter lang werden und ein Gewicht von 3 Kilogramm erreichen.
Die Karausche ist sehr genügsam und robust. Sie ist selbst in kleinsten sauerstoffarmen, verschlammten Dorftümpeln zufinden. Sie meidet kalte, schnellfließende Gewässer.
Karauschen können durchaus 5 Tage ohne Sauerstoff überleben. Wenn im Sommer ihr Teich austrocknet, kann sie im Schlamm vergraben eine gewisse Zeit überleben.
Sie ernährt sich von Kleintieren und Pflanzen. Größere Exemplare sollen auch kleine Fische fressen.
Die Laichzeit ist Mai/Juni. Sie legt ca. 250000 Eier. Kreuzungen mit Karpfen sind möglich.
Andere Namen sind: Schneiderkarpfen, Bauernkarpfen, Steinkarpfen, Moorkarpfen, Gareisle, Guratsch, Burretschel und Kotbuckel
Die IUCN stuft die Karausche als "nicht gefährdet" ein.
Weblinks
• Eintrag bei fishbase
• Weitere Infos zur Karausche
• www.wissenschaft.de: Weltmeister im Luftanhalten: die Karausche Die Fische können mehrere Tage praktisch ohne Sauerstoff auskommen (Science Bd. 306, S. 77, 2005).
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