Glatter Laufkäfer
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! Wissenschaftlicher_Name
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| class="taxo-name" | Carabus glabratus
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| class="Person" | Paykull, 1790
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Der Glatte Laufkäfer (Carabus glabratus) ist eine Art aus der Familie der Laufkäfer.
Glatte Laufkäfer können bis zu 3,5 Zentimeter lang werden. Die Tiere sind glänzend schwarz gefärbt. Ihnen fehlen die Längsrillen und Gruben auf den Flügeldecken, die den anderen Laufkäfern eigen sind. Die Fühler sind lang und fadenförmig, auch die Beine sind sehr lang.
Der Glatte Laufkäfer ist in der Paläarktis weit verbreitet. Er tritt nur im Sommer in feuchten Wäldern in Erscheinung.
Glatte Laufkäfer sind nachtaktiv, nur bei dichter Bewölkung kommen die Tiere auch tagsüber aus ihren Verstecken unter Moos und Steinen. Am Boden jagen sie Insekten, Schnecken und Würmer, die mit den Kieferklauen festgehalten und noch vor dem Mund verdaut werden. Jedes Tier überwintert einmal und zwar unter Steinen, Moos oder Baumstämmen. Die Larve häutet sich dreimal, bis sie sich in einer Erdhöhle verpuppt. Daraus schlüpft dann der fertige Käfer. Glatte Laufkäfer stehen in Deutschland unter Naturschutz.
Literatur
*Ekkehard Wachmann, Ralph Platen, Dieter Barndt: Laufkäfer - Beobachtung, Lebensweise, Naturbuch-Verlag Augsburg, 1995, ISBN 3-894-40125-7
Weblinks
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