Cappella Palatina
Die Cappella Palatina (Palastkapelle) wurde 1132 bis 1140 n.Chr. von Roger_II. als Hofkapelle in den Palazzo_Reale von Palermo eingefügt. Mit der Zeit wurden an die ehemals freistehende Kapelle andere Gebäude angefügt, so dass durch die Fenster nur wenig Licht einfällt, was sich positiv auf die Erhaltung der Mosaiken ausgewirkt hat.
Die Ornamentik der dreischiffigen Basilika setzt sich aus normannischen, byzantinischen und arabischen Einflüssen zusammen. Der Fußboden ist mit kunstvollem Marmor und Porphyr geschmückt. Die Decke, mittlerweile leider mit einem Metallgerüst abgestützt, aus Holz ist reich mit arabischer Schnitzkunst verziert. Gestützt wird diese von massiven Marmorsäulen mit korinthischen Kapitellen. Der Höhepunkt sind aber wohl die Mosaike an den Wänden und in der Kuppel. Während sich in der Kuppel acht Engel um Christus als Pantokrator reihen, sind an den Seitenwänden Darstellungen des Lebens Christi und Paulus, sowie Episoden aus dem Alten_Testament. Die Mosaike sind aus farbigem und mit Blattgold verziertem Glas.
Seit 2003 werden die Kapelle und ihre weltberühmten Mosaiken mit Unterstützung des deutschen Unternehmers und Kunstmäzens Reinhold Würth restauriert. [http://stimme.de/freizeit/kultur-news/art11930,769151.html?fCMS=] Die Fertigstellung ist für das Jahr 2008 angesetzt, bis dahin finden alljährlich Ausstellungen mit Leihgaben aus der Sammlung Würth im benachbarten Normannenpalast statt.
Siehe auch
• Kunst]
Weblinks
• Fotostrecke auf palermoweb.com

