Candy (Film)
Candy ist ein australischer Spielfilm aus dem Jahre 2006.
Handlung
Candy ist eine Liebesgeschichte. Das Mädchen Candy ist hübsch und eine begabte Malerin. Sie kommt aus einer Familie mit äußerst konservativen Werten. Der ebenso attraktive Dan ist ein talentierter Dichter. Als Paar geben sie eine Idealbeziehung ab. Es gibt nur ein großes Problem in ihrer Liebe. Beide sind drogenabhängig. Dan bringt schließlich Candy zum Heroin. Dies führt das Paar in einen Strudel, aus dem sie nicht wieder herauszufinden scheinen. Candy entzweit sich von ihren Eltern Jim und Elaine Wyatt. Einzige Unterstützung haben sie noch von Casper, einem Professor, der jedoch selbst drogenabhängig ist und sie auch immer wieder mit Stoff versorgt. Die Beziehung ist schnell nur noch geprägt von der Beschaffung des Heroins. Aus Geldmangel vegetieren sie nur noch vor sich hin. Candy muss sich sogar prostituieren, während Dan dies schweigend akzeptiert. Das Leben von Candy und Dan wird zur unerträglichen Pein, bis Candy sich entschließt eine Entziehungskur zu machen. Erst jetzt bekommt ihr Leben wieder eine Möglichkeit der Wende und eine Zukunft.
Kritiken
Die Welt, 17.09.2006: ...Regisseur Neil Armfield hat seine Junkie-Passion in die Kapitel "Himmel", "Erde" und "Hölle" unterteilt, um Candy und Dan ohne Umwege ins Elend zu führen. Vom Glück des ersten Rausches geht es nach einer kurzen Phase der Überheblichkeit ("Wir sind einfach die Coolsten hier bei McDonald's!") gleich ins Pfandhaus und auf den Strich. Ob kalter Entzug, Fehlgeburt und Rückfall - Heath Ledger und Abbie Cornish als Candy spielen mit bewundernswerter Hingabe,...
Die Zeit, 09.02.2006: Heath Ledger liefert in der Rolle des zunehmend blasser werdenden Junkies keine große Performance, aber eine selbstlose ? wie jemand, der sich neu orientieren und ein bisschen ausprobieren möchte.
* critic.de: Abbie Cornish geben der so engen wie selbstzerstörerischen Beziehung eine selten gesehene Intensität: Cornish als blondes, schönes, abenteuerlustiges Mädchen und Ledger als introvertierter, verunsicherter Mann mit Angst vor Verantwortung, an dem es innerlich immer mehr nagt, je tiefer sein Leben in die Ausweglosigkeit gerät. Seine durch die Zähne gepressten Dialogzeilen und ihre traumwandlerische, engelsgleiche Präsenz sind der Mittelpunkt des Films.
Auszeichnungen
* 2006 - Australian Film Institute Award für das beste adaptierte Drehbuch
* 2006 - Wettbewerbsbeitrag auf der Berlinale_2006
Weblinks
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• Offizielle Homepage
• Zusammenstellung von Pressekritiken auf film-zeit.de (deutsch)

