Camponotus gigas
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! Wissenschaftlicher_Name
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| class="taxo-name" | Camponotus gigas
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| class="Person" | (Latreille, 1802)
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Die Camponotus gigas, ist eine Ameisenart aus der Gattung der Rossameisen (Camponotus) innerhalb der Unterfamilie der Schuppenameisen (Formicinae). Sie zählt zu den größten Ameisenarten der Welt.
Merkmale
Die Körperlänge der Arbeiterinnen beträgt zwischen 20,9 mm und 28,1 mm. Die Königin ist im Mittel 31,3 mm und ein Männchen 18,3 mm lang. Kopf und Mesosoma sind meist schwarz gefärbt, während die Farbe von Beinen und Gaster variieren kann.
Unterarten
Die Art Camponotus gigas gliedert sich in folgende Unterarten:
*Camponotus gigas borneensis Emery, 1887
*Camponotus gigas gigas (Latreille, 1802)
Verbreitung
Das Verbreitungsgebiet erstreckt sich in Südostasien von Sumatra bis Thailand. Dort kommen sie sowohl in Mangrovenwäldern, als auch in den Bergen in Höhen von bis zu 1.500 Metern vor.
Lebensweise
Camponotus gigas sind hauptsächlich nachtaktiv. Eine Kolonie bewohnt oft mehrere Nester, die mit einander verbunden sind. Dabei kann die Gesamtfläche auf der die Arbeiterinnen agieren bis zu einem Hektar betragen. Arbeiterinnen, die Entfernungen von 100 m zur Nahrungsquelle zurücklegen, sind keine Seltenheit. Spezielle Unterkasten von Transport-Arbeiterinnen transportieren die Nahrung von der Quelle zum Nest und werden gruppenweise durch Pheromone angeworben. Bei Gefahr können die Major-Arbeiterinnen ein Alarm Signal geben, indem sie mit ihrer Gaster auf den Boden trommeln. Zusätzlich hat diese Art ein ausgeprägtes territoriales Verhalten. An den Grenzen zu Nachbar-Kolonien kann es zu Kämpfen kommen, die mehrere Monate andauern. Dabei treffen sich immer eine Hand voll Ameisen an festen Kampfplätzen und kämpfen mehrstündig in einer Art Ritual. Diese ritualisieren Kämpfe fanden allerdings nur bei Kämpfen mit anderen Camponotus gigas Kolonien statt, nie bei anderen Arten.
Nahrung
Die Nahrung besteht zu 87 % aus Honigtau, 7,4 % Vogelexkrementen und 5,3 % Beuteinsekten. Regen scheint dabei die Jagd nach Beuteinsekten zu begünstigen.
Vermehrung
Bei Anbruch der Abenddämmerung fangen etwa 40 bis 225 Geschlechtstiere an zu schwärmen. Dabei folgen die Zeiten des Schwarmflugs einem Gewissen Rhythmus, für den wohl endogene Faktoren eine Rolle spielen. Festgestellt wurden 5 überlappende Zyklen, die sich mit einer Periodizität von 185 bis 190 Tagen wiederholten.
Referenzen
Literatur
* Martin Pfeiffer: Sozialstruktur und Verhaltensökologie von Riesenameisen. Camponotus gigas Latreille 1802 im Regenwald Malaysias auf Borneo. Wissenschaft & Technik Verlag 1996, ISBN 3-896-85424-0
Weblinks
*http://www.antbase.de/ecology/camponotusgigas.html

