Gianfredo Camesi
Gianfredo Camesi (24. März 1940 in Cevio, im Schweizer Kanton Tessin) ist ein Schweizer Maler und Bildhauer.Als Autodidakt entzieht er sich allen gängigen Strömungen der zeitgenössischen_Kunst. Auf der Suche nach dem ?Grundsatz des Lebens? versucht er eigene Ausdrucksformen zu schaffen, indem er für seine Werke hauptsächlich natürliche, unbearbeitete Rohstoffe verwendet. Seine Kunst ist nicht nur auf rein visuelle Aspekte ausgerichtet: Sie hat auch einen philosophischen Anspruch und ist Ausdruck des Versuchs, eine zusammenhängende Gesamtheit entstehen zu lassen.Camesi erlangte mit seiner Kunst rasch Anerkennung; so erhielt er beispielsweise mehrere Schweizer Bundesstipendien der schönen Künste und wurde zum ?Botschafter? der Schweizer Kunst im Ausland ernannt. Seine Produktion ist sowohl in ihrer Quantität als auch in ihrer Qualität beeindruckend; immer sucht er die Vollendung sowohl im Inhalt als auch in der Form.
Gianfredo Camesi beobachtet und durchschreitet die Welt, hinterfragt sie dabei, und gibt uns seine Vorstellung darüber zu sehen: ?L?Univers est en nous, le Monde est son Miroir? (?Das Universum ist in uns, die Welt ist sein Spiegel?).
Sich auf diesen Grundsatz berufend, arbeitet er unermüdlich und bis ins kleinste Detail an jedem Zyklus seines Werkes.
Sein Werk
Chronologisch
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right|250px|thumb|Theater_der_Zeichen,_Museum_Rath_1985
COSMOGONIE 0 ? 1 ? 0 Theater der Zeichen realisiert zwischen 1977 und 1980 in Menzonio und Fontenay-aux-Roses.
:1530 Teile formen ein Ganzes. Holz und Papier, Collagen mit gemischter Technik. Ausgestellt insbesondere im Museum Rath in Genf im Jahr 1985 und in der Kunsthalle Mannheim (1986).
:Jedes Teil ist zusammengesetzt aus einem Brettchen aus Holz, auf dem ein handgemachtes Blatt Papier festgenagelt ist.Das handgemachte Papier ist kunstvoll auf Basis von Lumpen/Lappen von François Lafranca in Colinasca, einem kleinen Dorf im Vallemaggia im Tessin, hergestellt. Gianfredo Camesi nimmt es gerne in Gebrauch..
Auf dem Papier der Tageszeitung (welches das Geschriebene des Alltags in der Welt repräsentiert) als Grundlage hinterlässt Camesi eine Spur seiner Zeichen/Signographie (in Farbe, mit Objekten usw.).Jedes Teil, einzigartig, ist ein Teil des Ganzen und kombiniert mit den anderen (Teilen).300px|left|thumb|«Anamorphose»,_Neuchâtel
Anamorphose. Festinstallation einer Skulptur - ca. im Jahr 1986 hergestellt in Neuchâtel. Fakultät der Philologie der Universität.
: Stein, Granit, Beton, Metall. Dieses Projekt wurde von Anfang an geplant und verwirklicht, um vollständig in den Hof, der aus verschiedenen Baukörpern zusammengesetzt ist, integriert zu werden.
: Der (zuerst) vollständige Granitblock, der dann geteilt wird und sich nach und nach öffnet, symbolisiert die Entwicklung des Studenten, der, durch das Studium der Philologie und der theoretischen Erfahrung (Philosophie) die Fähigkeiten seiner Kenntnisse verfeinert und sein Verständnis von der Welt erneuert. Ein Weg hin zum Wissen.
Lambda gestaltet zwischen 1987 und 1989 in Paris und Tokio
: Stahl und gemischte Technik. 200px|right|thumb|«Lambda»_Ausstellung_von_Kunst_unter_freiem_Himmel_in_Môtiers
Ein kubischer Quader im Gleichgewicht und eine Stange in der Diagonale als Basis-Element.
Die Installationen wurden aus mehreren Elementen geformt, die durch Spiegel oder Tafeln/Bilder auf dem Boden oder gegen die Wände, je nach Situation, vervollständigt wurden.
Ausstellung: insbesondere in Tokio (1987) und Paris (1988); seit dieser Zeit der "Ausstellungen unter freiem Himmel" werden die Installationen gezeigt:
Im Jahr 1989 in Dietikon, Ausstellung von Skulpturen «Eisen 89», Môtiers, Ausstellung Suisse de Sculpture (Schweiz der Skulptur), La Neuveville, Park Haus Mon Repos (meine Ruhepause).
Weblinks
• Visarte Mitglieder, società delle arti visive - svizzera - sezione ticino
• Skulptur in Muttenz
• www.ammannart.ch

