Olympische Winterspiele 1988
Die XV. Olympischen Winterspiele wurden 1988 in Calgary, Kanada ausgetragen. Andere Kandidatenstädte waren Falun in Schweden und Cortina d'Ampezzo in Italien.
Höhepunkte
* Erheiterndes gab es durch Eddie_'the_Eagle'_Edwards im Skispringen und die jamaikanische Bobmannschaft.
* Die Mannschaft der Bundesrepublik konnte sowohl im Mannschaftswettbewerb der Nordischen Kombination (Hans-Peter Pohl, Hubert_Schwarz, Thomas_Müller), als auch in der Abfahrt der Damen mit Marina Kiehl Gold holen.
* Für die DDR gewannen unter anderem: Katarina Witt (Eiskunstlauf), Frank-Peter Roetsch (Biathlon), Uwe-Jens Mey (Eisschnelllauf) Gold in Calgary.
Herausragende Sportler
* Die erfolgreichsten Olympioniken dieser Spiele waren der finnische Skispringer Matti Nykänen und die niederländische Eisschnellläuferin Yvonne van Gennip mit jeweils drei Goldmedaillen.
* Der Italiener Alberto Tomba und die Schweizerin Vreni Schneider gewannen beide bei ihren ersten olympischen Spielen die Goldmedaillen im Riesenslalom und Slalom.
Erwähnenswert
* Zum ersten Mal wurden die Winterspiele auf 16 Tage, inklusive dreier Wochenenden ausgedehnt.
* Die alpinen Disziplinen wurden von drei auf fünf erweitert und beinhalten jetzt auch den SuperG und die alpine Kombination.
* 6.838 akkreditierte Journalisten berichteten über das Ereignis.
* Problematisch waren die Wetterbedingungen (klirrender Frost und starke Föhnstürme). Gegen das Anraten einheimischer Experten, aber im Sinne der übertragenden Fernsehrechteinhaber, fanden die Spiele in einer in Calgary schlechten Wetterphase statt.
Wettbewerbe
Demonstrationsbewerbe
Curling
Freestyle-Skiing
Shorttrack
Literatur
* Huberty, Ernst/Wange, Willy B.: Die Olympischen Spiele Seoul/Calgary 1988, Köln 1988.
Weblinks
• Seite des IOC zu den Winterspielen von 1988

