Cagiva Mito
Die Cagiva Mito (mito: ital. "Mythos") ist ein von dem italienischen Hersteller Cagiva produziertes Motorrad mit 125 cm³ Hubraum und einer Leistung von 22kW / 30PS (eingetragene Höchstgeschwindigkeit 164km/h).
Aufgrund des sportlichen Aussehens findet sie besonders bei den Jugendlichen Anerkennung.
Sie ist, wie alle 125 ccm Motorräder, auch als leistungsreduzierte Variante (80 km/h) erhältlich.
Modelle, die nach dem Jahre 2000 (N3) gebaut wurden, dürfen nicht mehr als komplett entdrosselte Variante (22kW), sondern nur noch mit 11kW / 15PS in Deutschland zugelassen werden.
Angetrieben wird die Mito von einem 124,3cm³ Einzylinder 2-Takt Motor mit getrenntschmierung. Modellabhängig wurden Vergaser mit 28mm und 35mm verbaut. Grundsätzlich hat sich an der Motortechnik seit dem Entwurf der Mito 1 bis heute nichts geändert, was unter Anderen ein Grund für den Hohen Verschleis des Motors ist.
Die Mito wird seit 1990 produziert, zuerst als Mito I und Mito II bekannt, änderte sich 1995 das Design und der Name zu "Mito Evolution". Das Design der "Mito Evo" leitet sich von dem der Ducati "916" ab, was aus der damaligen Zusammenarbeit der Entwicklungsabteilungen zwischen Cagiva und Ducati resultiert.Von 1990-1999 wurde sie ausschließlich als 7-Gang Version mit 3 Speichenfelgen gebaut. Eine Ausnahme bildeten die Sondermodelle "Eddie Lawson" und "Lucky Explorer", wobei beide eine Sonderlackierung aufwiesen, Erstgenannte auch technische Detailunterschiede zur normalen Version besaß. Seit 2000 wird die Cagiva Mito nur noch mit 6-Gang Getriebe, 6-Speichen Felgen, Aluminium Endschalldämpfer (Vorher Kevlar, welches sich gerne verfärbte) und mit verringerter Verdichtung, sowie einem 2-Ring Kolben (vorher 1-Ring) produziert.
Cagiva präsentierte der Öffentlichkeit im Jahre 2005 die vorerst modernste Version der Mito, die Mito 525 SP. Dieses Modell basiert zwar im Gesamtkonzept auf der Straßenversion, ist aber aufgrund seines reinen Zweckes als Rennstreckenfahrzeug technisch teilweise deutlich modifiziert. Dies betrifft z.B. die aerodynamische Rennverkleidung mit frontalen Lufteinlässen, Carbon-Teile, leichte Schmiedefelgen und den Wegfall sämtlicher für den Straßenverkehr benötigten Komponenten wie Scheinwerfer, Blinker usw.

