Caesar von Hofacker
Caesar von Hofacker (11. März 1896 in Ludwigsburg; ? 20. Dezember 1944 in Berlin-Plötzensee) zählte als Offizier der Luftwaffe zu den Verschwörern des Hitlerattentates vom 20. Juli 1944.Leben
Hofacker, dessen Urgroßvater ein Bruder Ludwig und Wilhelm von Hofackers war, wurde 1925 zum Dr. jur. promoviert und war seit 1927 Mitarbeiter, seit 1936 Prokurist der Vereinigten Stahlwerke in Berlin; 1931 trat er dem Stahlhelm-Bund der Frontsoldaten bei. 1939 als Reserveoffizier zur Wehrmacht eingezogen, wurde ihm nach der Besetzung Frankreichs 1940 die Leitung des Referats ?Eisen und Stahl? bei der deutschen Militärverwaltung in Paris übertragen.
Durch seinen Freund Fritz-Dietlof von der Schulenburg seit 1942 über die militärische Verschwörung gegen Hitler unterrichtet, ließ er sich 1943 in den persönlichen Stab von General Karl-Heinrich von Stülpnagels versetzen und stellte die Verbindung zwischen der militärischen Opposition in Paris und Berlin um seinen Vetter Claus Graf Schenk von Stauffenberg her. Hofacker gewann Anfang Juli 1944 Erwin Rommel für die Verschwörung, leitete am 20. Juli 1944 den Umsturzversuch in Paris und wurde nach dessen Scheitern verhaftet, zum Tod verurteilt und hingerichtet.
Literatur
* Dr. Eberhard Birk: [http://www.ifdt.de/0303/Artikel/birk.htm Stauffenbergs Mann in Paris] In: Streitkräfteamt, Informations- und Medienzentrale der Bundeswehr (Hrsg.): IFDT - Information für die Truppe. 3/2003.
* Friedrich Freiherr Hiller v. Geartringen: Cäsar von Hofacker, in: Joachim Mehlhausen (Hrsg.): Zeugen des Widerstandes, J.C.B. Mohr, Tübingen, 1996, ISBN 3-16-146535-0
Weblinks
• Gdw-Biographie
• ausführliche Biographie

