Emilio Butragueño
Emilio Butragueño Santos (22. Juli 1963 in Madrid) ist ein ehemaliger spanischer Fußballspieler.
Der Stürmer Butragueño, genannt El Buitre (der Geier), war seit seiner Jugend Spieler von Real Madrid und verließ den Verein erst, als er 1995 von Trainer Jorge Valdano aussortiert wurde. Danach beendete er seine Karriere in Mexiko beim mittlerweile verschwundenen Verein Atlético Celaya, mit denen er bereits in der ersten Saison das Finale um die Meisterschaft gegen Necaxa erreichte, gleichzeitig der größte Erfolg in der Geschichte des kleinen Klubs.
Weltweit bekannt wurde er bei der Fußball-Weltmeisterschaft 1986 in Mexiko, als er im Achtelfinale gegen Dänemark vier Tore zum 5:1 Sieg der Spanier schoss. Im Viertelfinale scheiterte Spanien dann jedoch an Belgien im Elfmeterschießen. Bei der folgenden EM_1988 enttäuschte er und die gesamte spanische Nationalmannschaft genauso wie bei der WM_1990.
Erfolgreicher waren seine Jahre bei Real Madrid, wo er zwischen 1986 und 1990 fünfmal in Folge spanischer Meister wurde, dazu 1990/91 Torschützenkönig. 1985 und 1986 eroberte er mit seiner Mannschaft zweimal den UEFA-Cup.
Zusammen mit den Spielern Michel, Martin Vázquez, Manuel_Sanchís und Miguel Pardeza bildete er die Quinta del Buitre - die junge, spanische Generation von Real-Spielern die in den frühen 80'ern in der Filialmannschaft Castilla_CF auf sich aufmerksam machten.
Zwischen 1984 und 1995 erzielte Butragueño in 341 Primera División-Spielen 123 Tore. Darüber hinaus traf er in 69 Länderspielen für Spanien 26 mal, und war damit einige Jahre lang Rekordtorschütze seines Landes.
Nach seiner aktiven Laufbahn blieb er Real Madrid treu und fungierte u.a. als Sportdirektor und Vize-Präsident.
Erfolge und Teilnahmen
• División (Spanien)/'>Meistertitel]: 1986-1990, 1995
• del Rey|Pokalsiege]: 1989, 1993
• 1985, 1986
*]: 1991
• WM-Teilnahme' target='blank'>(Tore): 1986 (5), 1990 (0)
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