Mäusebussard
Der Mäusebussard (Buteo buteo) ist der häufigste Greifvogel Mitteleuropas.Er ist in seinem Nahrungsverhalten und seiner Lebensraumwahl sehr anpassungsfähig. Vom Flachland bis ins Gebirge, in dünn besiedelten Gebieten bis an die Ränder von Großstädten kann der Mäusebussard das ganze Jahr beobachtet werden.
Er ist bei seinen langen, kreisenden Segelflügen recht gut an den breiten, abgerundeten Flügeln und dem relativ kurzen und rundgefächerten Schwanz zu erkennen. In seiner Gefiederfärbung ist er sehr variabel. Von fast weißen Vögeln bis dunkelbraunen Exemplaren sind alle Farbvarianten möglich. Es handelt sich dabei nicht um geographische Variationen. Die französische Bezeichnung Buse_variable drückt dies aus. Eine eindeutige Bestimmung ist deshalb für Laien manchmal schwierig. Charakteristisch ist auch der weithin hörbare "hiäh"-Ruf des Bussards.
Er horstet für gewöhnlich im Wald und jagt auf angrenzenden offenen Flächen wie Feldern. Sein Schlafplatz liegt ebenfalls im Wald.
Das Beutespektrum des Mäusebussards reicht von Kleinsäugern - hier überwiegend Feldmäuse - über Jungvögel, Reptilien, Amphibien, Insekten und Regenwürmern bis zu Aas.
Er jagt vom Ansitz aus, seltener in niedrigem Suchflug.
Im Alter von 2-3 Jahren werden Mäusebussarde geschlechtsreif. Im Frühjahr kann man die spektakulären Balz
Entsprechend den Population
Mäusebussarde können bis zu 20 Jahre alt werden, in Gefangenschaft sogar noch erheblich älter. In der Regel werden sie 51-57 cm lang mit einer Flügelspannweite von 110 bis 130 cm. Nur während des Fluges in die Winterquartiere bilden sie größere Gruppen. Häufig werden Mäusebussarde mit der anderen mitteleuropäischen Bussardart verwechselt, dem Raufußbussard.
Literatur
* Theodor Mebs: Greifvögel Europas. Biologie, Bestandsverhältnisse, Bestandsgefährdung. Kosmos Naturführer, 1989, ISBN 3-440-05990-1
Weblinks
• Rufe und Foto
• Der Mäusebussard auf Greifvogel.de
*
• Federn eines Mäusbussards
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