Busso Peus
thumb|Grabmal_auf_dem_Zentralfriedhof_in_MünsterBusso Peus (* 19. Januar 1908 in Münster, ? 5. November 1979 ebenda) war ein deutscher Jurist. Peus war Oberbürgermeister der Stadt Münster von 1952 bis 1964 und Sohn von Fritz-Carl Peus.
Nach dem Abitur studierte Peus in Heidelberg Rechtswissenschaften und wurde Mitglied der K.St.V. Palatia Heidelberg im KV. 1933 promovierte er und trat in die väterliche Kanzlei ein. 1942 wurde er einberufen, geriet in Gefangenschaft und kehrte im November 1946 nach Münster zurück. Als Mitglied der CDU wurde er 1952 zum Oberbürgermeister seiner Heimatstadt gewählt, einen Posten, den er bis 1964 behielt. Peus war wesentlich am Wiederaufbau von Münster beteiligt und knüpfte nationale und internationale Kontakte sowie Städtepartnerschaften. Orléans ernannte Peus 1964 zum ersten ausländischen Ehrenbürger.
Peus arbeitete als Rechtsanwalt und Notar, war darüberhinaus Mitglied im Kulturausschuß des Deutschen Städtetags. Beim Städtetag Nordrhein-Westfalen war er Mitglied im Schulausschuß. Bei der Deutsch-Niederländischen Gesellschaft diente er als Vorsitzender. Von 1960 bis 1961 war er zudem Präsident des Westfälischen_Reitervereins.
Er war mit Annemarie Peus verheiratet.

