Bush Derangement Syndrome
Bush Derangement Syndrome (BDS) ist ein politisches Schlagwort, mit dem eine bestimmte Art der kritischen Einstellung gegenüber dem 43. Präsidenten der Vereinigten Staaten von Nordamerika, George W. Bush, gegen seine Regierung, seine Unterstützer und seine Wähler beschrieben und zugleich kritisiert wird.Das BDS ist charakterisiert durch eine stark irrationale und unreflektierte Form der Ablehnung der Person und der Politik von George W. Bush, die es an der korrekten Kenntnis der Person und der Politik von George W. Bush, an Argumenten, an Belegen und an konstruktiven Alternativen fehlen lässt. BDS geht einher mit einer Nähe zu zynischem und verschwörungstheoretischem Denken und einem Desinteresse daran, was George W. Bush und seine Regierung in welchem Kontext wirklich gesagt oder getan hat. BDS kann sich bis zu Hass und persönlicher Verzweiflung steigern.
Der Begriff Bush Derangement Syndrome ? zu deutsch etwa: Bush-Gestörtheits-Syndrom ? wurde erstmals im Dezember 2003 durch den politischen Kolumnisten und früheren Psychiater Charles Krauthammer in einem satirischen Artikel verwendet. Während er im deutschsprachigen Raum weitgehend unbekannt ist, ist er in angelsächsischen Ländern geläufig.
Literatur
* Charles Krauthammer, The Delusional Dean, Washington Post, 5. Dezember 2003, Sec. F, S. A31.
Weblinks
• Bush Derangement Syndrome Charles Krauthammer, Townhall, 5. Dezember 2003.
• The choice of anger The American Thinker, 26. Dezember 2005.
• Let's Discuss Bush Derangement Syndrome again Dr Sanity, 12. November 2005.
• Bush-Hating Nation: Anatomy of an epithet Steve Rendall, Fairness and Accuracy in Reporting, Mai/Juni 2006

