Gelbleib-Flechtenbärchen
Das Gelbleib-Flechtenbärchen (Eilema complana) ist ein Schmetterling (Nachtfalter) aus der Familie der Bärenspinner (Arctiidae). Weitere mehr oder weniger bekannte deutsche Namen sind Gelbleibiger Gelbsaumflechtenbär, Gewöhnlicher Flechtenbär, Buschheiden-Flechtenbärchen und Pappelflechtenspinner.Merkmale
Die Falter erreichen eine Flügelspannweite von 28 bis 35 Millimeter. Die Vorderflügel sind silbergrau mit gelbem Vorder- und Außenrand, die Hinterflügel gelblich. Im Unterschied zum (Eilema depressa)
*Bleigraues Flechtenbärchen] (Eilema griseola)
• (Eilema lurideola)
*Flechtenbärchen]_(Eilema_caniola)
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_Vorkommen_
Die_Art_ist_im_gesamten_[[Europa/'>Ähnliches Flechtenbärchen] (Eilema pseudocomplana)
• Flechtenbärchen] (Eilema caniola)
• Flechtenbärchen] (Eilema palliatella)
• Flechtenbärchen] (Eilema pygmaeola)
• Flechtenbärchen] (Eilema lutarella)
• Flechtenbärchen] (Eilema sororcula)
Vorkommen
Die Art ist im gesamten [[Europa vertreten, fehlt jedoch im hohen Norden und im Norden von Großbritannien. Sie tritt sowohl in der Ebene als auch in Mittelgebirgshöhen in Erscheinung, wobei Waldlichtungen, die Heide und andere warme Gebiete mit vielen Büschen bevorzugt werden. Das Gelbleib-Flechtenbärchen zählt zu den häufigsten Vertretern der Gattung Eilema.
Flug- und Raupenzeiten
Das Gelbleib-Flechtenbärchen fliegt in einer Generation von Juni bis Anfang September. Die Raupen werden meist im Mai unmittelbar nach der Überwinterung gefunden, wenn sie nahezu erwachsen sind. Die Puppenruhe dauert etwa drei bis vier Wochen.Günter Ebert (Hrsg.): Die Schmetterlinge Baden-Württembergs Band 5, Nachtfalter III (Sesiidae, Arctiidae, Noctuidae). Ulmer Verlag Stuttgart 1997. ISBN 3-800-13481-0
Lebensweise
Die Falter sind nachtaktiv und ruhen am Tag auf Gräsern oder Büschen. Sie saugen an
Blüten, z. B. von Linden, Disteln und Skabiosen.Weidemann, H.-J. & Jochen Köhler: Nachtfalter. Spinner und Schwärmer. Naturbuch-Verlag, Augsburg 1996, ISBN 3-89440-128-1
Die Raupen leben auf mit Flechten bewachsenen Eichen, Buchen, deren
abgefallenen Laub und Heidekraut. Sie kommen aber auch auf Obstbäumen
und Pappeln vor. Es werden auch flechten- und moosbewachsene Trockenmauern in
Weinbergen, Muschelkalkfelsen, Granit- und Gneisbrocken an Straßenböschungen
oder in Form von Straßenbegrenzungssteinen besiedelt. Die Raupen fressen an Stein- Baum- und Stockflechten.Manfred Koch: Wir bestimmen. Schmetterlinge. Band 2. Bären, Spinner, Schwärmer und Bohrer Deutschlands. Neumann Verlag Radebeul 2. Auflage 1964
Referenzen
Literatur
*Michael Chinery: Pareys Buch der Insekten. Ein Feldführer der europäischen Insekten. Verlag Paul Parey, Hamburg u. Berlin 2004, ISBN 3-440-09969-5
Weblinks
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