Burton K. Wheeler
Burton Kendall Wheeler (27. Februar 1882; ? 6. Januar 1975) war ein US-amerikanischer Politiker der Demokratischen_Partei aus Montana und von 1923 bis 1947 Senator.Wheeler wurde in Hudson, Massachusetts geboren. Er wuchs in Massachusetts auf, besuchte dort die öffentlichen Schulen und arbeitete als Stenograph in Boston. Er machte 1905 seinen Abschluss in Rechtswissenschaften an der University of Michigan. Ursprünglich wollte er nach seinem Abschluss nach Seattle, Washington gehen. Aber als er in Butte, Montana den Zug verließ und sein gesamtes Geld beim Poker verlor, ließ er sich kurzerhand dort nieder und praktizierte als Anwalt.
Später diente er als Staatsanwalt und wurde 1920 als Kandidat der Demokraten für das Amt des Gouverneurs von Montana ausgewählt. Er verlor die Wahl gegen den Republikaner Joseph M. Dixon.
1922 gewann er die Wahl für einen Sitz im US-amerikanischen Senat. Diese Funktion übte er über vier Wahlperioden hinweg aus. Er trat aus der Demokratischen_Partei aus, um als Kandidat für das Amt des Vizepräsidenten kandidieren. Dafür arbeitete er mit der Progressive Party und deren Präsidentschaftskandidaten Robert M. LaFollette zusammen. Nach der wenig erfolgreichen Wahl für die Progressive Party kehrte er zu den Demokraten zurück. Wheeler unterstützte die Wahl von Präsident Franklin D. Roosevelt, da er mit vielen Punkten aus dessen New Deal übereinstimmte.
Nach dem Beginn des Zweiten_Weltkriegs sprach er sich gegen jegliche Hilfeleistungen für Großbritannien oder andere Länder, die in den Krieg involviert waren, aus. Er wurde ein Mitbegründer des isolationistischen America First Committee. Wheeler war jedoch nicht gegen den Eintritt der Vereinigten_Staaten in den Krieg, nachdem die Japaner Pearl Harbor angegriffen hatten. Nachdem er 1946 daran scheiterte seine politische Laufbahn fortzusetzen, zog er sich aus der Politik zurück und konzentrierte sich gänzlich auf seinen Beruf als Rechtsanwalt. Er starb 1975 in Washington D.C..

