Bursa
Bursa (von griech. ??????, Prusa) ist mit rund 1,6 Millionen Einwohnern die viertgrößte Stadt der Türkei und Hauptstadt der Provinz_Bursa in der Westtürkei.Bursa liegt 90 Kilometer südlich von Istanbul und zu Füßen des Uluda?-Gebirges, dessen Name sich vom früher so genannten bithynischen Olymp ableitet. Ringsum ist eine sehr grüne Landschaft mit einigen heilkräftigen Schwefelquellen. Die Küste des Marmarameeres ist mit der Bucht von Gemlik nur 20 km und dem Ort Mudanya 32 km entfernt.
Bevölkerung
Geschichte
Die Stadt hieß in der Antike Prusa bzw. Prusa ad Olympum und wurde 188/7 v. Chr. von König Edirne verlegt. 1402 wurde auch Bursa von den Mongolen unter Timur Lenk verwüstet, ihnen fiel ein Großteil des osmanischen Staatsschatzes in die Hände. Eine neue Blüte erlebte die Stadt unter Mehmet I.. Ein großer Brand 1801 und ein Erdbeben 1855 beschädigten Teile der Stadt, wirtschaftlich am schwersten traf sie jedoch der Bevölkerungsaustausch der Griechen nach dem Vertrag von Lausanne 1923. Bis heute verfügt Bursa nicht über einen Bahnanschluß.
Sehenswürdigkeiten
Besondere Sehenswürdigkeiten sind das Grabmal von Sultan Mehmed I., die Ye?il Türbe sowie drei zwischen 1380 und 1420 errichtete islamische_Gotteshäuser: Die Große Moschee (Ulu Camii), die sogenannte ?Grüne Moschee? und die Orhan-Gazi-Moschee.
Sehenswert sind auch die Grabmale der ersten osmanischen Sultane, Osman I. und Orhan I., sowie der Basar, hier vor allem der ?Seidenbasar? Koza Han.
Der 2500 Meter hohe Hausberg Uluda? (gelegen im Uluda?-Nationalpark) ist das bedeutendste Wintersportzentrum der Türkei. Die Auffahrt mit Bus oder PKW dauert etwa eine Stunde. Unweit des Ye?il Türbe befindet sich die am 29. Oktober 1963 als erste Seilbahn in der Türkei eröffnete 4817 m lange, sogenannte Teleferik, welche die Fahrtzeit auf den Uluda? auf etwa 20 Minuten verkürzt.
Berühmt ist Bursa auch für die heißen Thermalquellen im Stadtteil Çekirge. Zu den ersten bekannten Besuchern der Thermalquellen zählt die byzantinische Kaiserin Theodora.
Weitere Sehenswürdigkeiten sind
*das archäologische Museum Bursa Arkeoloji Müzesi
• eines der Dörfer in der Türkei, in dem es noch osmanische Häuser gibt. Dort befindet sich auch ein ethnographisches Museum (Cumal?k?z?k Etnografya Müzesi).
*ein traditionelles Karagöz-Schattenspiel-Theater]_im_Stadtteil_Çekirge.
*das_Museum_für_traditionelle_osmanische_Kleidung_und_Schmuck_Textilindustrie und der Obstanbau ("Ye?il Bursa", das grüne Bursa).
In der Nähe befindet sich ein Erdgaskraftwerk.
* Automobilindustrie
*• MAIS
**Tofa?]-[[Fiat (Türk otomobil fabrikas? A?)
* Textilindustrie
** Frotteeartikel
** Seidenartikel
*Stahlindustrie
** Profilstahl
** Messer
In Bursa haben sich auch einige deutsche Unternehmen wie die Robert Bosch GmbH und Grammer (Fahrzeugsitze) angesiedelt.
Städtepartnerschaften
Bursa hat zwanzig Partnerstädte. [http://www.bursa-bld.gov.tr/uluslararasi/uluslararasi.asp?uluslararasiID=2&uluslarID=3&dil=Turkce Offizielle Webpräsenz von Bursa Partnerstädte''.]
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Darmstadt, Deutschland (seit dem 7. Juli 1971)
Sarajevo, Bosnien-Herzegowina (seit dem 30. Juni 1972)
Multan, Pakistan (seit dem 24. Februar 1975)
Oulu, Finnland (seit dem 7. Juli 1979)
Tiffin, Ohio, USA (seit Mai 1983)
Kairouan, Tunesien (seit dem 26. Dezember 1987)
Denizli, Türkei (seit dem 4. Februar 1988)
Nicosia, Nordzypern (seit dem 17. Dezember 1990)
Anshan, VR_China (seit dem 8. November 1991)
Bitola, Mazedonien (seit dem 3. November 1996)
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Gökçen], erste Kampfpilotin der Welt
• von Prusa], frühchristlicher Bischof
• Müren], Dichter, Komponist, Sänger und Schauspieler
• Bayar], Ehemaliger Staatspräsident
• Chrysostomos], antiker Redner, Schriftsteller und Philosoph
• Akman], türkischer Fußballspieler
• A??k], türkischer Fußballspieler
• Zada], Mathematiker und Astronom
• Kür], türkische Schriftstellerin
• Keskin], türkische Anwältin und Menschenrechtlerin
Quellenangaben
Weblinks
• Stadtverwaltung (türkisch)
• Karte
vo:Bursa

